{Rezept} 4 Möglichkeiten Plätzchen zu verzieren – #DIYmas

Plätzchen backen ist für mich eine absolute Adventszeit-Beschäftigung. Schon seit ich Kind bin, gibt es neben vielen anderen immer das gleiche klassische Plätzchen-Rezept. Früher wurden die immer tief in die Zuckerguss-Glasur getaucht und mit Unmengen bunter Streuseln bestreut. Am Ende klebten mehr Streusel an den Fingern, als an den Keksen, aber es machte immer einen Heidenspaß.

Auch heute noch verziere ich Plätzchen gern mit Glasur und Streuseln. In verschiedensten Variationen. Vier davon möchte ich euch heute zeigen, vielleicht inspiriert es euch dazu, auch mit den klassischen Weihnachtsplätzchen kreativ zu werden!

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Bevor es ganz wild wird: Auch heute liebe ich den Klassiker. Zuckerguss, angerührt aus Puderzucker und Wasser, hier mit einem Hauch violetter Lebensmittelfarbe und dazu bunte Streusel und Perlen. Find ich irgendwie schön und gehört auf jeden Plätzchenteller.

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Hier eine etwas dezentere Variante, die erst auf den ersten Biss zeigt, was in ihr steckt: Der Zuckerguss wird nicht mit Wasser angerührt, sondern mit Fruchtsaft. Oder mit Wasser und Vanilleextrakt. Oder mit einem Schuss Rum. Ganz, wie du es am liebsten magst.
Ich liebe Limettensaft und habe dieses Jahr zum ersten Mal das Hinzugeben von Vanilleetxrakt versucht. Sehr lecker!
Silberne und goldene Perlen machen das ganze ein bisschen schicker als die bunte Variante.

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Wer kein Freund von Schlichtheit ist, sollte immer Lebensmittelfarbe im Haus haben. Den eingefärbten Zuckerguss finde ich besonders bei den Tannenbäumchen schön, die ich noch mit kleinen bunten Perlen bestreut habe. Die Stiefelchen sind mit Zuckerschrift umrandet und am Schaft mit Minimarshmallows beklebt.

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Mein aktueller Favourit: Wer Zuckerguss schon nicht mehr sehen kann, nimmt einfach Schokolade. Schokolade geht immer find ich. Auch auf Weihnachtskeksen. Hier habe ich kleine Lebkuchenmännchen mit einer Schokoschicht versehen und kleine Perlen als Knöpfe platziert.

Und zu guter Letzt: Manchmal mag ich Plätzchen auch ganz ohne Glasur. 😉

Wie mögt ihr Plätzchen am liebsten?

{genäht} Handyladestation – mit Nähanleitung! – #DIYmas

Ganz oft finde ich in den weiten des Internets ganz süße Geschenkideen, die mir super gut gefallen. Problem häufig: Es ist zwar süß, aber wäre beim Beschenkten ein absoluter Staubfänger. Deshalb bin ich immer auf der Suche nach Nützlichem oder Gebrauchsgegenständen, mit denen der Beschenkte wirklich etwas anfangen kann.

Kennst du das Problem, dass du in Reichweite einer Steckdose keine Ablagemöglichkeit für das ladende Handy hast? Jetzt nicht mehr: Einfach die Handyladestation mit dem Stecker des Ladekabels an der Steckdose befestigen und Handy hineinstecken. 🙂

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Meine Variante ist zwar sehr mädchenhaft geworden, aber mit der richtigen Stoffwahl wäre dies auch für Männer ein nützliches Geschenk.

Du brauchst:

drei Stücke Stoff mit den Maßen 10×20 cm
(bei sehr dünnen Stoffen Vlieseline zur Verstärkung aufbügeln)
einen Gardinenring (mm Durchmesser) mit Steckverbindung
ggf. Bänder/Bügelbilder/o.ä. zum Verzieren
Schere
Garn
Nähmaschine
Bügeleisen

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So geht’s:
Das Stoffstück, dass die Tasche bilden soll, wird der Länge nach gefaltet. Wenn du dort Verzierungen aufnähen oder ein Bügelbild aufbügeln willst, ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Ich habe mich für ein Label und ein Stück Webband entschieden. Die geschlossene Kante liegt dabei oben.

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Lege die Tasche auf ein weiteres Stück Stoff. Dabei müssen die Vorderseite der Tasche und die Vorderseite des Stoffes zu sehen sein. Das letzte Stoffstück, das die Rückseite bilden wird, wird mit der linken Seite nach oben auf das Stoffsandwich gelegt. Gut feststecken, sodass die Tasche zwischen den beiden Stofflagen nicht verrutscht.

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Das Stoffsandwich rund herum zusammennähen (mit 1cm Abstad zum Rand) und in der oberen Hälfte eine Wendeöffnung lassen. Dann die Nahtzugabe etwas zurückschneiden, optimalerweise mit einer Zickzackschere. Die Ecken schräg abschneiden, dabei so nah die möglich an der Naht (aber nicht IN die Naht!) entlang schneiden. So lassen sich diese nach dem Wenden besser ausformen. An der Wendeöffnung die Nahtzugabe lieber stehen lassen, das erleichtert das Schließen später.

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Jetzt darf die Tasche gewendet werden. Mit einem stumpfen Bleistift oder einem Essstäbchen kommt man gut in die Ecken, um diese schön herauszuholen. Die Nahtzugaben an der Wendeöffnung nach innen klappen und dann die Tasche gut bügeln.

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Den oberen Bereich (nur den oberen, nicht die Tasche) ganz knapp an der Kante nochmal absteppen. Das sorgt nochmal für Stabilität und schließt gleichzeitig die Wendeöffnung. Die Naht am Anfang und am Ende gut vernähen und alle Fäden abschneiden.

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Jetzt den Gardinenring möglichst mittig platziern und den inneren Kreis nachzeichnen. Diesen Kreis dann ausschneiden, den Gardinenring auflegen und zusammenstecken.

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Fertig!
Das Handy kann während des Ladevorganges platzsparend in die Tasche gesteckt werden. Sollte die Steckdose nicht anderweitig gebraucht werden, kann der Stecker samt Tasche bis zum Nächsten Aufladen einfach in der Steckdose stecken bleiben.

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Da ich mein Handy zu Hause meist am Bett an einer Verteilerdose auflade, habe ich dieses Täschchen in meine Handtasche gesteckt. So habe ich es immer griffbereit, wenn ich unterwegs ein bisschen Strom schnorren muss. Meist sind es nämlich die Steckdosen direkt neben der Tür unter dem Lichtschalter, die für mich frei sind. Da gibt es natürlich selten eine Ablagemöglichkeit und das Handy hing bisher am Kabel bis zum Boden…

Ich bin gespannt, ob es sich für mich wirklich so gut bewährt, wie ich es mir vorstelle. Und ich gehe jetzt gleich mal zwei Männervarianten nähen, die dann Teil eines Weihnachtsgeschenks werden! 🙂

{Rezept} Selbstgemachtes Weingummi – #DIYmas

Dieses Jahr gibt es bei mir wieder viele Geschenke aus der Küche. Ich werkel dort zur Zeit einfach wieder gern herum und was gibt es schöneres, als lieben Menschen mit Essbarem eine Freude zu machen?
Eine Idee, die ich schon länger Mal probieren wollte, sind selbstgemachte Weingummis mit Fruchtsaft und Gelatine. Ein mega einfaches Rezept, dass aber schön was her macht.

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Die Konsistenz ist natürlich nicht mit „echten“ Weingummis vergleichbar. Sie sind nicht so zäh und gummiartig, sondern eher mit sehr festem Wackelpudding zu vergleichen. Was dem Geschmack meiner Meinung nach keinen Abbruch tut.

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Du brauchst lediglich:

150 ml Fruchtsaft deiner Wahl
ein Tütchen Gelatine Fix
Zucker (oder Zuckeraustauschstoff) nach Belieben

Meine Weingummis sind aus Himbeer- und Limettensaft, es sind aber theoretisch alle Geschmacksrichtungen möglich. Ich habe dazu eine Tasse voll tiefgefrorene Himbeeren zum Kochen gebracht und dann durch ein Sieb passiert. Dazu habe ich dann den Saft einer halben Limette gegeben und das Ganze mit drei gehäuften Teelöffeln Xucker gesüßt. Ein bisschen mehr Süße hätte es allerdings sein können. 😉
Wenn du einen fertigen Saft nehmen möchtest, erwärme ihn in einem Topf, damit sich Zucker und gleich auch die Gelatine gut darin auflösen.

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Das Gelatinepulver in ein paar Esslöffeln Wasser quellen lassen. Wenn die Masse fest ist, in den noch warmen Fruchtsaft rühren. Häufig bildet sich beim Rühren eine Schaumschicht. Mich hat das nicht gestört, du kannst den Schaum aber auch mit einer Schöpfkelle vorsichtig abnehmen.

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Die Masse sofort in kleine Pralinenformen gießen. Silikonformen sind meiner Meinung nach am besten geeignet, da man die fertigen Weingummis dort gut herausdrücken kann. Die gefüllten Formen für einige Stunden in den Kühlschrank stellen. Fertig 🙂

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Die ausgekühlten Weingummis habe ich in hübsche kleine Gläser gefüllt. Normale Weck- oder Marmeladengläser funktionieren natürlich auch, genau wie Zellophan-Tüten. Wichtig ist nur, dass die Verpackung sich luftdicht verschließen lässt. Ich habe nämlich festgestellt, dass die Weingummis sonst an den Rändern trocken werden, was dann leider nicht mehr so gut schmeckt…

Als nächstes werde ich die Weingummis mit frisch gepresstem Orangensaft probieren.
Was wäre euer Favourit?

{genäht} Tassen-Untersetzer – #DIYmas

Weihnachtszeit ist Heiße-Schokolade-Zeit. Und Tee-Zeit. Und Punsch-Zeit. Kurz gesagt: Die schönste Zeit für heiße Getränke. Passend dazu habe ich heute die erste kleine DIY-Geschenkidee für euch: Untersetzer!

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Sie sind nützlich, weil sie den Tisch vor Rändern und Flecken schützen und gleichzeitig sind sie auch hübsch anzusehen. Besonders schön finde ich so ein Untersetzer-Set, wenn es zusammenpasst, aber die einzelnen Untersetzer trotzdem unterschiedlich aussehen.

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Du brauchst dazu nur ein paar Stoffreste und Volumenvlies. Wenn du nicht etxa Vlies kaufen willst, geht z.B. auch ein alter Bügelbrettbezug, eine alte Fleecedecke… irgendetwas, das Volumen gibt.
Die Stoffe und das Vlies habe ich in Quadrate von 12x12cm Größe zugeschnitten.

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So geht’s:

Volumenvlies auf den Stoffstück bügeln bzw. feststecken. Dann ein Stoffstück mit Vlies und eins ohne Vlies rechts auf recht aufeinanderlegen.
Die Stoffstücke mit 1 cm Nahtzugabe zusammensteppen. Dabei eine kleine Wendeöffnung lassen.
Nahtzugaben zurückschneiden, Nähstück durch die Wendeöffnung wenden, Ecken ausformen und bügeln.
Untersetzer rundherum absteppen, wodurch sie die Wendeöffnung automatisch schließt.

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Um die Untersetzer zu verzieren, habe ich verschiedene Muster aufgesteppt. Alles per Augenmaß und höchstens mal an der Nähfüßchenbreite orientiert. Wer es ganz genau mag, kann sich die Muster auch mit Schneiderkreide oder Trickmarker aufzeichnen und dann nachnähen.

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Fertig sind die individuellen Untersetzer, das perfekte Weihnachtsgeschenk für alle Teetrinker, Kaffeetrinker oder Heiße-Schokolade-Liebhaber. 🙂

Wer es gern noch spezieller haben mag, versucht mal andere Formen als Quadrate. Wie wäre es mit dreieckigen, sechseckigen oder runden Untersetzern?
Wer nicht nähen kann oder mag, dem gefällt vielleicht diese Untersetzer-Idee?

Ankündigung: Es weihnachtet sehr! – #DIYmas

Heute ist Totensonntag. Der letzte Sonntag in diesem Kirchenjahr, es beginnt ein neues und somit die Adventszeit. Advent und Weihnachten sind für mich eine ganz besondere Zeit. Ich mag die Besinnlichkeit, die Gemütlichkeit und das Zusammensein mit Freunden, Vereinen und Familie.
Und ich mag das Schenken. Ich mache gerne anderen eine Freude. Es macht mich glücklich, andere glücklich zu machen.
Die letzten zwei oder drei Jahre war die Weihnachtszeit doch immer irgendwie sehr stressig, sodass ich kaum Zeit gefunden habe zum Nähen, zum Basteln und zum Kochen. Das fand ich immer sehr schade, sodass ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe: Ich möchte wieder mehr selbstgemachtes verschenken!

Ich habe kleine und große Nähpläne, vom Schlüsselanhänger bis zum Kleidungsstück. Ich habe gestern einen Lebensmittelgroßeinkauf gemacht, weil ich Marmelade, Likör, Saucen und Pralinen machen möchte. Und mich möchte mich seit langem mal wieder an selbstgemachte Kosmetik wagen.

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Die nächsten fünf Wochen werden hier auf dem Blog ganz wunderbar weihnachtlich. Unter dem Hashtag #DIYmas zeige ich auf dem Blog (natürlich auch auf facebook, instagram und twitter) einen riesigen DIY-Geschenke-Guide! Du findest Näh- und Bastelanleitungen, Koch- und Backrezepte, Last-Minute-Ideen und Inspirationen rund ums Verpacken und Verschicken.

Ich denke, es wird für jeden etwas dabei sein! Wenn dir eine Idee gefällt und du sie nachmachst oder wenn sie dich einfach überhaupt zum Selbermachen inspiriert, nutze doch ebenfalls den Hashtag #DIYmas, damit wir eine große Sammlung selbstgemachter Weihnachtsgeschenke zusammentragen können!

Ich freue mich auf die nächsten Wochen!