{DIY} Schüsselanhänger mit Fimoperlen

Auf Lisas Blog Mein Feenstaub gibt es ja regelmäßig Ideen aus Fimo zu sehen. Ganz aktuell ist es eine Vase, deren Marmoriertechnik mich dazu inspirierte es auch mal wieder mit der Modelliermasse zu versuchen. Deshalb zeige ich euch heute eine kleine Anleitung für meinen neuen Schlüsselanhänger mit Fimoperlen.

Schlüsselanhänger mit Fimoperlen

Du brauchst:
  • zwei bis drei kleine Päckchen Fimo (ich habe weiß, türkis und hellgrün benutzt)
  • eine Unterlage zum Ausrollen
  • einen Zahnstocher
  • Wolle
  • einen Schlüsselring
  • Schere, evtl. (Textil-)Kleber

Material für Schlüsselanhänger mit Fimoperlen

So geht’s:

Für die Perlen habe ich das Fimo erstmal weichgeknetet, zu langen Würsten gerollt und diese miteinander verzwirbelt. So entsteht der marmorierte Effekt. Wenn sich die Farben nach deinem Geschmack genug vermischt haben, forme drei unterschiedlich große Kugeln. Steche mit einem Zahnstocher (besser noch ist ein Schaschlikspieß, weil er dicker ist) ein Loch hindurch. Dann können die Kugeln im Backofen gebrannt werden. Anweisungen dazu stehen auf der Verpackung. Ich habe sie 30 min bei 110 Grad gebrannt. Vor dem Weiterverarbeiten auskühlen lassen.

Schlüsselanhänger mit Fimoperlen

Für den Bommel wickelst du die Wolle mehrfach um deine Hand, bis dir die Dicke gefällt. Faben einfach abschneiden und den Wollring vorsichtig von der Hand ziehen.
Um die Fimoperlen auffädeln zu können, schneide ein neues, etwa 30 cm langes Stück Faden ab und fädel es durch den Wollring. Mit einem weiteren neuen Stück Faden bindest du dann am Wollring ein kleines „Köpfchen“ eng ab und schneidest den Ring unten auf.

Schlüsselanhänger mit Fimoperlen

Jetzt werden die Fimoperlen aufgefädelt. Die größte Perle zuerst, dann die mittlere und zum Schluss die kleinste. Das ist ein bisschen friemelig, weil der Faden ja doppelt liegt. Zur Not nimm eine Stopfnadel zur Hilfe.

Schlüsselanhänger mit Fimoperlen

Als letzten Schritt müssen die beiden Fäden nun noch am Schüsselring festgeknotet werden. Ich habe den Knoten noch mit einem Tropfen Kleber gesichert und die überstehenden Fäden gekürzt.
Fertig ist der Schlüsselanhänger!

Schlüsselanhänger mit Fimoperlen

Ich mag die frühlingshafte Farbe sehr und freu mich über meinen spontan entstandenen Schüsselanhänger. Wenn der Regen weiter anhält, hole ich die Fimokiste in den nächsten Tagen bestimmt noch mal heraus! Lisa bietet ja genug Anregungen! Wenn du noch weitere Tipps hast, was man aus Fimo alles machen kann, freue ich mich über einen Kommentar 🙂

{Rezept} Low-Carb-Pfannkuchen

Das schönste Gefühl bei Küchenexperimenten ist das des Gelingens. Wenn sich das Ausprobieren gelohnt hat und etwas wirklich schmackhaftes bei heraus kommt. Als Kind liebte ich z.B. Pfannkuchen mit Zimt und Zucker, was sich mit einer kohlenhydratarmen Ernährung nicht mehr so richtig gut vereinbaren lies. Was ich also brauchte, war ein Rezept für Low-Carb-Pfannkuchen. Nach einigen Fehlversuchen und Pfannkuchen, die entweder zu sehr nach Ei schmecken oder welchen, die immer auseinanderfielen und nur als Kaiserschmarrn durchgingen, habe ich nun endlich ein leckeres Rezept gefunden.

Low-Carb-Pfannkuchen

Das wichtigste an guten Pfannkuchen ist für mich die Konsistenz: Man muss sie aufrollen und aus der Hand essen können, ohne dass sie brechen oder zerfallen. Ich bin zwar auch ein großer Fan von Bananenpfannkuchen, aber die gehen echt nur als kleine Pancakes. Große Pfannkuchen kann man daraus nicht machen.

Low-Carb-Pfannkuchen

Außerdem mag ich meine Pfannkuchen manchmal auch deftig, zum Beispiel mit Champignons und Käse. Dazu brauchte ich einen neutralen Teig, das ging mit dem Bananenteig ebenfalls nicht.
So kam ich nach viel Recherchieren an die Geheimzutat: Griechischer Jogurt!

{Rezept} Low-Carb-Pfannkuchen
 
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Prep time: 
Cook time: 
Total time: 
Ingredients
  • 1 Ei und 2 Eiweiß (oder insgesamt 2 ganze Eier)
  • 100g griechischer Jogurt
  • 1 EL Eiweißpulver Vanille
  • 2 EL Kokosmehl
  • eine Prise Backpulver
Instructions
  1. Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und gut vermengen. Etwa eine viertel Stunde quellen lassen.
  2. Die Pfannkuchen in einer gut beschichteten Pfanne ausbacken. Wichtig ist, dies auf niedriger Stufe zu tun und den Teig langsam stocken zu lassen.
  3. Erst wenn die Oberfläche kaum noch flüssig ist, vorsichtig wenden.

Obwohl das Rezept schon sehr nah an das „Original“ herankommt, ist es natürlich nicht genau dasselbe. Sowohl geschmacklich, als auch von der Konsistenz. Ich finde es aber zumindest sehr ähnlich und – was die Hauptsache ist – sehr lecker!

Wie ist du deine Pfannkuchen am liebsten? Bist du auch ein „Aufroller“ oder ist du lieber mit Messer und Gabel?

Low-Carb-Pfannkuchen

{Diskussion} Stoffeinkauf: Online vs. Offline

Eine zeitlang hortete ich Berge von Stoff. Stoff einkaufen machte einfach zu viel Spaß. Hier und da mal ein Stoffmarkt, dann spontan in den Stoffladen und beim online Stöbern war die Bestellung ja auch ganz schnell gemacht. Leider häuften sich so mit der Zeit auch die Fehlkäufe an.
Seit etwa einem Jahr hält sich diese Sammelwut in Grenzen. Ich gehe gezielter und bewusster Stoff kaufen. Projektbezogen meistens, ein sogenanntes „Streichelstöffchen“, dass nur im Einkaufskorb landet, weil es schön ist, gönne ich mir nur noch sehr selten. Seit letztem Herbst kaufe ich am liebsten vor Ort im Stoffladen, aber von den vielen schönen Onlineshops kann ich trotzdem selten die Finger lassen. Doch was macht jetzt mehr Spaß? Was ist sinnvoller? Online vs. Offline?

Stoffeinkauf: Online vs. Offline

Warum ich gerne online kaufe

Meine größten Fehler machte ich zugegebenermaßen auf dem Stoffmarkt (dem ich demnächst noch einen eigenen Beitrag widmen werde) und – wie vermutlich viele von euch: online. Entweder ist der Stoff viel dünner als erwartet, hat eine ganz andere Farbe oder hat einfach eine schreckliche Qualität. Der Nachteil liegt eindeutig auf der Hand: Man kann den Stoff nicht anfassen. Dazu kommt, dass manche Farben schwer zu fotografieren sind und diese sowieso auf jedem Bildschirm anders dargestellt werden. Trotzdem kaufe ich gerne online. Es ist einfach bequem. Ich kann auf dem Sofa sitzen und nebenbei Kaffee trinken. Dabei kann ich die Preise verschiedener Shops vergleichen und komme manchmal mit Versand günstiger, als wenn ich in den Laden gehen würde. Die Tage bis zur Lieferung sind auch kein Problem, da ich meist eh nicht sofort Zeit zum Vernähen habe.
Und wenn man auf ein paar bestimmte Dinge achtet, wird die Fehlkauf-Wahrscheinlichkeit auf jeden Fall verringert. Kira von TheCouture hat passend dazu einen Beitrag geschrieben, den ich euch ans Herz legen möchte: 10 Tipps zum Stoffe kaufen im Internet.

Stoffeinkauf: Online vs. Offline

Warum ich gerne offline kaufe

Wie oben schon erwähnt, kaufe ich seit einer Weile am liebsten im Stoffladen vor Ort. Ich habe bei der Materialsuche für meine Lederjacke einfach gute Erfahrungen dort gemacht. Es ist zu schön, dort zwischen all den Stoffballen zu stehen, kleine Schätze und Neuheiten zu entdecken und dabei mit den Inhabern zu plaudern und sich beraten zu lassen. Man kann Stoffe, die kombiniert werden sollen, direkt aneinanderhalten, genau wie Reißverschlüsse, Schrägbänder und Co. Da findet man garantiert sie richtige Farbe. Ab und zu kommt man auch mit anderen Kunden ins Gespräch und nimmt so noch gleich eine neue Idee mit nach Hause.
Außerdem kann ich mich hier immer zweimal freuen. Einmal beim Bezahlen und zuhause beim Auspacken dann noch einmal 😀

Stoffeinkauf: Online vs. Offline

Online vs. Offline

Wenn ich mich für eines entscheiden müsste, würde ich den Stoffladen wählen. Trotzdem sind die Vorteile des Onlinekaufens nicht zu verachten.
Der größte Nachteil des Stoffladens sind nämlich eindeutig seine Öffnungszeiten (er macht sogar über mittag für 2 Stunden zu), aber dafür ist die Atmosphäre unschlagbar. Wenn gerade Wochenende ist oder die Faulheit siegt, lasse ich gern liefern 😉 Hauptsächlich und am liebsten stöbere und bestelle ich übrigens bei Buttinette und bei Stoff und Stil.
Online vs. Offline. Beides hat für mich seine eigenen Vorteile. Deshalb passt mir mal das eine, mal das andere besser.

Stoffeinkauf: Online vs. Offline

Hast du da eine Vorliebe? Was würdest du wählen, wenn du dich nur für eins entscheiden könntest?
Und wenn ich mal wieder am Stöbern bin: In welchem Onlineshop sollte ich mal vorbeischauen?

Stoffeinkauf: Online vs. Offline

Neuer Frühling, neue Power: Mein Blog-Relaunch 2017

Hallo Welt!

Alles neu macht der März. Die letzten Wochen Beitragspause hatten einen guten Grund: Ich fühlte mich mit meinem Blog nicht mehr so richtig wohl, das Bloggen hatte irgendwie seinen Zauber verloren. Ich war festgefahren an einer Stelle, an der ich nicht festgefahren sein wollte. Nach 2 Wochen Ignorieren dachte ich: Entweder war’s das jetzt, mit dem Blog. Oder ich gebe uns eine zweite Chance und wir versuchen einen Neustart.

Alles auf Anfang?

Ich entschied mich für den Neustart. Nicht komplett von Null. Viele meiner geschriebenen Beiträge mag ich sehr gerne. Ich nutze meine Rezepte-Sammlung gern selbst als Nachschlagewerk, schwelge ab und zu in Erinnerungen an meine ersten Nähwerke. Und meine allererste selbstgeschriebene Anleitung ist mein meist geklickter Beitrag.
Mein Name bleibt natürlich auch, die Gedanken dazu aus dem Sommer sind noch aktuell.
Aber es musste sich etwas ändern. Ich entschied mich für ein neues Outfit und ein neues Konzept.

Blog Neustart 2017

Das neue Design: Mint und rund

Da mir mein Theme vom Aufbau und auch von der Bedienbarkeit noch immer sehr gut gefällt, habe ich es behalten. Farblich sollte es wieder dezenter werden, das gelb wurde mir selbst langsam zu aufdringlich. Ich entschied mich für einen Pastellton. Ein bläuliches Mint.
Für Header, Profilbild und Co mag ich die Kombination aus Kreisen und Linien sehr gern. Einfach gehalten und nicht zu überladen. Das ist mir für meinen Geschmack letztendlich gut gelungen. Ich bin sehr zufrieden 🙂

Blog Neustart 2017

Ein neues Konzept

Die inhaltliche Neugestaltung ist noch im Prozess. Ich möchte meine alten Beiträge nicht löschen, zumindest nicht die, die ich mag und gut finde. Aber dennoch werde ich in Zukunft eine etwas andere Linie fahren. Nähen, DIY und Rezepte werden meine Hauptthemen bleiben. Ich möchte aber in Zukunft weniger reine Inspiration sein, sondern vermehrt Anleitungen und Tutorials schreiben, Infos & Tipps rund ums Nähen und Selbermachen geben.
Und mein größtes Sorgenkind, die Über mich-Seite, ist endlich wieder online! Schaut doch mal rein.

Ich bin wieder „heiß“ aufs Bloggen. Und ich freue mich auf all meine Beiträge, die momentan noch in den Entwürfen schlummern und auf eure Rückmeldungen dazu.

In diesem Sinne: Herzlich willkommen auf „Bananenmarmelade“!

{Rezept} Zum Valentinstag: Beeren-Schoko-Kuchen

Morgen ist Valentinstag. Diesen Tag kann man lieben oder hassen, total feiern oder einfach ignorieren.
Ich für meinen Teil bin kein großer Fan von Kitsch und brauche dementsprechend keine herzförmigen Pancakes ans Bett oder eine Badewanne voll Pralinen und Rosen.

Ich bin aber auch nicht absolut gegen diesen Feiertag, sondern nutze die Gelegenheit, euch ein kleines zum Anlass passendes Rezept zu zeigen. Wer die volle Dröhnung braucht, kann den Kuchen ja gern in Herzform backen 😉

Das besondere am Rezept: Ich habe es meiner Ernährung angepasst, es enthält kein (Getreide-)Mehl und keinen Zucker, demnach ist es also wieder kohlenhydratreduziert und natürlich glutenfrei.

{Rezept} Zum Valentinstag: Beeren-Schoko-Kuchen
 
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Ingredients
  • 150g dunkle Schokolade 81%
  • 150g Butter oder Margarine
  • 3 Eier
  • 80g Xucker light (oder anderes Zuckeraustauschmittel)
  • 30g Kokosmehl
  • 30g Kakaopulver (zum Backen)
  • 30g Proteinpulver Schoko
  • ein gehäufter Teelöffel Backpulver
  • eine Hand voll gehackte Nüsse
  • Beeren und geschmolzene Schokolade zur Dekoration
Instructions
  1. Ein Wasserbad aufsetzen und die Schokolade zum Schmelzen bringen.
  2. Eier, Butter und Zucker schaumig schlagen. Dann etwa die Hälfte der geschmolzenen Schokolade unterrühren.
  3. Mehl, Kakaopulver, Proteinpulver und Backpulver vermischen. Das Mehlgemisch dann vorsichtig unter den Teig rühren. Zum Schluss noch die Nüsse hinzugeben.
  4. Den Teig in eine 20er Springform geben und für ca. 20-25 min backen.
  5. Den fertigen Kuchen auskühlen lassen und die Oberfläche eventuell mit einem Messer begradigen.
  6. Die übrige geschmolzene Schokolade gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen. Kurz abkühlen lassen und dann mit Beeren und etwas Restschokolade verzieren.

Ich liebe die Kombination von Beeren und Schokolade und wollte schon seit längerem mal ausprobieren, ob Proteinpulver beim Backen (teilweise) das Mehl ersetzen kann.
Das Experiment ist meines Erachtens super gelungen! Der Teig ist weich und nicht zu trocken. Einen Tag später und nicht direkt aus dem Kühlschrank hat er mir dann sogar noch besser geschmeckt.

Die Zuckermenge ist gegenüber „normalen“ Kuchenrezepten natürlich drastisch reduziert. Für mich war das super so, meine Freundinnen, die den Kuchen probiert haben, hätten ihn gern etwas süßer gehabt. Da muss man am besten ein bisschen austesten, wie es einem am besten schmeckt.

Der Herzmann und ich werden den morgigen Tag übrigens ganz romantisch im Baumarkt verbringen.
Und ich finde das total gut so 😀

Kommt gut in die Woche und genießt die Sonne! <3

Rezept für einen Beeren-Schoko-Kuchen: Low Carb, kalorienarm und mega schokoladig!