{Rezept} Zum Valentinstag: Beeren-Schoko-Kuchen

Morgen ist Valentinstag. Diesen Tag kann man lieben oder hassen, total feiern oder einfach ignorieren.
Ich für meinen Teil bin kein großer Fan von Kitsch und brauche dementsprechend keine herzförmigen Pancakes ans Bett oder eine Badewanne voll Pralinen und Rosen.

Ich bin aber auch nicht absolut gegen diesen Feiertag, sondern nutze die Gelegenheit, euch ein kleines zum Anlass passendes Rezept zu zeigen. Wer die volle Dröhnung braucht, kann den Kuchen ja gern in Herzform backen 😉

Das besondere am Rezept: Ich habe es meiner Ernährung angepasst, es enthält kein (Getreide-)Mehl und keinen Zucker, demnach ist es also wieder kohlenhydratreduziert und natürlich glutenfrei.

{Rezept} Zum Valentinstag: Beeren-Schoko-Kuchen
 
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Ingredients
  • 150g dunkle Schokolade 81%
  • 150g Butter oder Margarine
  • 3 Eier
  • 80g Xucker light (oder anderes Zuckeraustauschmittel)
  • 30g Kokosmehl
  • 30g Kakaopulver (zum Backen)
  • 30g Proteinpulver Schoko
  • ein gehäufter Teelöffel Backpulver
  • eine Hand voll gehackte Nüsse
  • Beeren und geschmolzene Schokolade zur Dekoration
Instructions
  1. Ein Wasserbad aufsetzen und die Schokolade zum Schmelzen bringen.
  2. Eier, Butter und Zucker schaumig schlagen. Dann etwa die Hälfte der geschmolzenen Schokolade unterrühren.
  3. Mehl, Kakaopulver, Proteinpulver und Backpulver vermischen. Das Mehlgemisch dann vorsichtig unter den Teig rühren. Zum Schluss noch die Nüsse hinzugeben.
  4. Den Teig in eine 20er Springform geben und für ca. 20-25 min backen.
  5. Den fertigen Kuchen auskühlen lassen und die Oberfläche eventuell mit einem Messer begradigen.
  6. Die übrige geschmolzene Schokolade gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen. Kurz abkühlen lassen und dann mit Beeren und etwas Restschokolade verzieren.

Ich liebe die Kombination von Beeren und Schokolade und wollte schon seit längerem mal ausprobieren, ob Proteinpulver beim Backen (teilweise) das Mehl ersetzen kann.
Das Experiment ist meines Erachtens super gelungen! Der Teig ist weich und nicht zu trocken. Einen Tag später und nicht direkt aus dem Kühlschrank hat er mir dann sogar noch besser geschmeckt.

Die Zuckermenge ist gegenüber „normalen“ Kuchenrezepten natürlich drastisch reduziert. Für mich war das super so, meine Freundinnen, die den Kuchen probiert haben, hätten ihn gern etwas süßer gehabt. Da muss man am besten ein bisschen austesten, wie es einem am besten schmeckt.

Der Herzmann und ich werden den morgigen Tag übrigens ganz romantisch im Baumarkt verbringen.
Und ich finde das total gut so 😀

Kommt gut in die Woche und genießt die Sonne! <3

{nähen} Blusen-Sew-Along: Die fertige Bluse

Heute komme ich endlich dazu, den finalen Post zu schreiben!
Der Blusen-Sew-Along ist vorbei (vielen Dank Elke für die Organisation) und ich tatsächlich komplett fertig geworden.
Zu aller Erst:
Vielen Dank für eure lieben Tipps und Rückmeldungen zu meiner Knopfsuche!
Ich bin dann nach ein paar erfolglosen Onlinesuchen einfach in die Stadt gefahren. Meine Mama zeigte mir ein kleines Lädchen, dass mir bisher irgendwie völlig unbekannt war.
Aber: Volltreffer!
Ich hatte die Bluse nur für ein paar Minuten auf dem Tresen liegen und schon der dritte Knopf war es dann. Klein, blau und rautenförmig. Perfekt!

Da meine Maschine ja sowohl die Knöpfe als auch die Knopflöcher kann, war ich bei diesem letzten Arbeitsschritt hauptsächlich der Zuschauer und hielt ganz schnell die fertige Bluse in den Händen.
Hier also noch mal die Fakten im Überblick:
Stoff: Alles für Selbermacher (gekauft letzten Oktober im Laden)
Schnitt: Dolores von Milchmonster mit einigen Anpassungen und Änderungen
Knöpfe: Kurzwarenladen vor Ort

Und bin ich zufrieden mit dem Ergebnis?

Ich gestehe: Nicht 100%.
Ich finde das Teil tragbar und es wird definitiv in meinem Schrank landen und auch angezogen werden. Beim nächsten Teil werde ich den Schnitt aber noch mehr anpassen müssen. Die Taille könnte noch etwas definierter sein, der Saum dafür nicht ganz so ausgestellt.
Den Schulterbereich finde ich dagegen gut gelungen.

Auch bei der Stoffwahl werde ich nächstes Mal wieder etwas dezenter. 😉 Die Farben und das Muster sind toll, aber im Alltag bin ich doch etwas monochromer unterwegs, das bin mehr ich.
Zu meiner Lederjacke passt die Bluse aber gut, zu meiner grauen Jeans und den schwarzen engen Röcken auch. Trotz ihrer Auffälligkeit kann ich sie gut kombinieren.

Ich habe also schon wieder richtig Lust, das nächste Teil zu nähen.
Und ich schau mich gleich mal in der Sew-Along-Final- Galerie um, um mir noch mehr Inspiration zu holen!

Habt ein schönes Wochenende! 🙂

{Rezept} Überbackener Spargel

Bei diesem regnerischen Wetter kann man ja wirklich nichts anderes machen, als nähen und kochen.
Da die Bluse jetzt nur noch Knöpfe bekommen muss, bin ich da gespannt und habe mal wieder ein Rezept für den Blog fotografiert.

Ich liebe ja alles, was überbacken ist. Und da ich letztens mal wieder Lust auf Spargel hatte, gab es: Überbackenen Spargel!

In diesem Fall war es ein Resteverwertungsessen, deshalb habe ich Spargel aus dem Glas genommen. Solltest du frischen Spargel nehmen wollen, muss der auf jeden Fall vorher normal zubereitet werden.

{Rezept} Überbackener Spargel
 
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Nutrition Information
  • Serving size: 1
Prep time: 
Cook time: 
Total time: 
Ingredients
  • 250g Spargel
  • 100g griechischer Jogurt (alternativ geht auch Schmand/Creme fraiche/o.ä.)
  • 2 Tomaten
  • 1 Lauchzwiebel
  • geriebener Käse
  • Salz, Pfeffer, Gewürze
Instructions
  1. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen, den Spargel in eine Auflaufform geben.
  2. Die Tomaten klein würfeln, die Zwiebel in keine Ringe schneiden, den Jogurt mit einem Schluck Wasser cremig rühren.
  3. Das Gemüse unter den Jogurt rühren und gut würzen.
  4. Dann die Jogurtmasse auf dem Spargel verteilen und zum Schluss nach Belieben mit geriebenem Käse bestreuen.
  5. Für 15-20 min in den Ofen geben, bis der Käse schön gebräunt ist.

 

Wer mag, serviert noch geröstetes Weißbrot dazu.
Aber auch ohne ist es es super sättigendes Hauptgericht (fast) ohne Kohlenhydrate.

Falls du mal ein Gericht von mir nachkochst, lass es mich gerne wissen! Oder gibt es etwas Bestimmtes, dass du gern mal ohne Kohlenhydrate zubereiten möchtest? Ich bin da ja immer sehr expermentierfreudig und lass mich da gern von euch inspirieren!
Nächste Woche zeige ich euch einen sehr leckeren Schoko-Beeren-Kuchen! Da könnt ihr euch auf jeden Fall schon mal drauf freuen 🙂

{nähen} Alles eine Frage des Knopfes beim Blusen-Sew-Along 2017

Schön, wenn Dinge mal laufen, wie geplant! Beim Sew-Along bin ich diesmal voll im Timing!
Nach ein bisschen rumfrickeln an verschiedenen Schnittmustern (hauptsächlich besteht der Schnitt übrigens aus Teilen der Dolores), und nach ein bisschen Frust, weil der Stoff leider doch nicht so lang war wie geplant, habe ich gestern tatsächlich alle Teile zugeschnitten und angefangen zu nähen.

Ich habe mich spontan doch für eine durchgehende Knopfleiste entschieden, weil mir die Bluse sonst zu „sackig“ gewesen wäre. Ohne Ärmel mag ich so weite Blusen, aber mit Ärmeln sah das in meiner Vorstellung doch nicht so gut aus…
Der Zuschnitt ging fix, sodass ich ganz schnell an der Maschine saß. Der Stoff ist suuuper flutschig und ich hab zwischendurch echt nur gedacht: „Komm, Augen zu und durch. Wird schon schief gehen…“ und hab einfach ganz mutig das Pedal voll durchgetreten. Die Knopfleiste hab ich ganz gut hingekriegt, der Kragen hat leider ein paar Fältchen. Aber die gehen zum Glück in dem wilden Muster einfach unter. 😉

Schulter- und Seitennähte habe ich diesmal französisch gemacht, weil der leichte Stoff sonst wahrscheinlich wieder sehr ausfranst nach der ersten Wäsche. Das war frickelig, sieht aber von innen nun auch sehr schick aus. Gerade an den Ärmeln war mir das auch wichtig.
Da habe ich mich nämlich aus Stoffmangel nun für Dreiviertel-Ärmel entschieden, die ich einfach locker umgeschlagen und an zwei Stellen mit einer kleinen Raupe fixiert habe.
Nur an der Armkugel habe ich klassisch versäubert. Mit der Rundung hab ich das rechts-links nicht gut hingekommen.

Als Kragen und Ärmel fertig waren, habe ich auch gleich unten noch gesäumt und frage mich nun:
Was soll diese Bluse nur für Knöpfe bekommen?!

Ich habe einfache weiße Knöpfe drangehalten. Das hat der Bluse aber sofort einen sehr strengen Business-Look verliehen. Goldene Knöpfe sahen zu altbacken aus.
Alles andere in meinem Fundus war entweder zu kindisch, zu groß oder farblich nicht passend. Ich muss also leider shoppen gehen 😉
Im Moment schwanke ich zwischen dunkelblau und dem hellen Blauton aus dem Stoff.
Meinungen, Ideen und Vorschläge nehme ich gern entgegen!

{nähen} Start des Blusen-Sew-Alongs 2017

Endlich geht es los!
Schon vor ein paar Wochen kündigte Elke einen Blusen-Sew-Along an. Und ich wusste: Das ist DIE Chance, mich endlich mal mit der langärmligen Bluse auseinanderzusetzen.
Mein Plan für 2017 liegt zwar schwerpunktmäßig auf dem Erlernen der Schnittkonstruktion, aber im Rahmen dieses Sew Alongs gestaltete sich das leider doch zu schwierig. Die Zeit ist einfach zu knapp im Moment. Also machte ich mich (mal wieder) auf die endlose Suche nach einem geeigneten Schnittmuster.

Der Stoff stand dafür schon mal fest. Ein ganz weicher und leicht fallender Blusenstoff von Alles für Selbermacher. Den kaufte ich mit dem Plan „langärmlige Bluse“ in dem Laden in Harburg, das war bereits im Oktober letzten Jahres. Seitdem liegt er herum und ich habe das Projekt immer weiter vor mir her geschoben.
Mittlerweile bin ich auch echt unsicher, ob mir das Muster nicht doch zu krass oder zu bunt ist… Aber das werde ich dann sehen, wenn die Bluse fertig ist 😉

Und der Schnitt?

Nach vielem hin und her werde ich mir aus den Blusenschnittmustern, die ich schon besitze, etwas zusammenbasteln. Ich stelle mir eine halbe Knopfleiste vor, ein kleinen Stehkragen (wie schon bei meinen Sommerblusen) und lange Ärmel mit Manschetten. Außerdem eine recht körpernahe Passform, aber nicht zu eng, da es ja durch die halbe Knopfleiste über den Kopf angezogen werden muss. Ich ich mag mich mal an einer etwas kürzeren Länge probieren. Diese Bluse wird nicht über den Po gehen.

Ich bin gespannt, wie sich das verwirklichen lässt, und hoffe, ich bekomme die Schnittteile die nächsten Tage vorbereitet.
Dann kann ich am Wochenende nämlich schön nähen! 🙂