{genäht} Mintgrüne Frühlingsbluse – #myspringessentials

Der Weg zur perfekten Bluse war im Nachhinein gar nicht so anstrengend und langwierig, wie ich dachte. Die blau gemusterte Bluse ist super angenehm zu tragen, ich finde, sie steht mir und bedarf somit keiner weiteren Anpassungen. Punkt. 🙂

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Also habe ich mir eine zweite perfekte Bluse genäht. Aus einem mintfarbenen undefinierbaren Polyester mit leichter Kreppstruktur. Einzige kleine Änderung: die Ärmelausschnitte habe ich mit Jersey eingefasst. Den hatte ich durch Zufall in der passenden Farbe im Regal liegen und bin da einer spontanen Eingebung gefolgt. Ließ sich natürlich um einiges leichter nähen, als ich hätte ich es mit dem flutschigen Stoff versucht. Find ich gut 🙂

mint

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Der Kragen war diesmal wirklich schwierig zu nähen, der Stoff rutschte mir so häufig unter der Maschine weg, dass ich ihn beinahe in die Ecke gepfeffert hätte. Das fertige Teil hat nun ein paar Verarbeitungsfehler, über die ich aber hinwegsehen kann 😉

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Jetzt werde ich noch eine kleine Runde auf dem RUMS-Blog drehen und danach draußen die Sonne genießen!

Ich wünsche euch einen sonnigen Feiertag!

{genäht} Die perfekte Bluse II – #myspringessentials

Das Thema Bluse wird sich bei mir wohl wie ein roter Faden durch den Nähfrühling/-sommer ziehen. Montag habe ich schon die erste Version gezeigt, die noch einiges an Verbesserungspotential bot.

Die zweite Version ist nun also an einigen Stellen verändert worden.

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Der Stoff ist reine Viskose und ließ sich noch leichter verarbeiten, als das Viskose-Poly-Gemisch der ersten Bluse.
Insgesamt habe ich, wie geplant, an den Seiten nochmal ein paar Zentimeter weggenommen. Ich habe mal eine gekaufte Bluse auf das Schnittteil gelegt und gesehen, dass ich das locker um 3cm verschmälern kann. Auch dem Stehkragen habe ich 2cm genommen.

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Die Knöpfe habe ich wieder weggelassen und die beiden Vorderteile zusammengenäht. Diesmal noch ein Stück höher. Zum Glück habe das Vorderteil aus Versehen in Eins im Bruch zugeschnitten – ich hätte nämlich ganz vergessen, auf den Verlauf des Musters zu achten. So passt es jetzt perfekt. 🙂

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Wisst ihr, was ich an diesem Blusen-Ding besonders mag? Es gibt mir zum ersten Mal so richtig das Gefühl, dass ich nichts mehr zum Anziehen kaufen müsste, wenn ich nicht wollte. Ich habe 2 oder 3 Blusen in diesem Stil gekauft letzten Sommer. Aber es war stets eine Qual, da meine Ansprüche mit jedem Shopping-Trip gestiegen sind. Fällt zu weit, fällt nicht locker genug, komischer Stoff, komische Farbe, hässliches Muster, zu hoher Preis. Ich hatte da was bestimmtes im Kopf und das gab es einfach nicht zu kaufen. Und das hat mich frustiert. Diesen Sommer passiert mir das sicher nicht. Ich verbiete mir nicht per se, neue Klamotten zu kaufen, wenn sie mir gefallen. Aber wenn ich was bestimmtes suche und nicht finde, dann nähe ich mir es eben selbst. So einfach ist das. 🙂
Ich mag es, dass ich meinen Stil gefunden habe und nur noch in meinem Schema nähe. Und nicht mehr umgekehrt. Dazu bald nochmal mehr.

Jetzt geselle ich mich erstmal zum MMM und mach mich weiter auf Inspirationssuche für mein erstes richtiges Näh-Großprojekt. Eine Kunstlederjacke im Blousonstlye! Ups. Das klingt auf einmal so konkret. Ich bin gespannt, was das wird…!

{genäht} Die perfekte Bluse – #myspringessentials

Der April ist ja wirklich ein sowas von typischer April! Nervig. Vor allem, wenn man an einem Wochenende zum Fotos machen verabredet ist, sich dann auf Freitag nachmittag festlegt und sich mit Wind und Kälte herumschlagen muss.
Nichtsdestotrotz haben wir wohl ein paar schöne Fotos machen können, denke ich. 🙂

In den Osterferien habe ich endlich mal wieder richtig Zeit zum Nähen gehabt. Nachdem ich schon vor einigen Wochen Stoffe und Schnitt gefunden habe, fehlte ja nur noch Zeit zur Umsetzung. Und die erwies sich als schwieriger als angenommen. Nach einem ersten Teil aus Probestoff nahm ich einige Korrekturen an den Schnittteilen vor. Die Weite unter den Armen musste reduziert werden, der Saum vorne etwas mehr abgerundet. Und ich wollte auf den kompletten Kragen verzichten und nur mit einem großen Steg arbeiten.

Nach diesen Anpassungen schnitt ich also den ersten „richtigen“ Stoff zu.

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Diese Version ist noch lange nicht perfekt, gefällt mir aber schon richtig gut!
Die Stoffwahl war super, der Stoff fällt fließend und ließ sich gut verarbeiten. Leider habe ich die Nahtzugaben mit einem nicht allzu engen Stich versäubert, sodass diese nach der ersten Wäsche nun ganz schön fransen. Da werd ich wohl überall nochmal drüber gehen, um das noch ein wenig einzudämmen.

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Obwohl die Bluse locker wollte, ist diese trotzdem noch ein bisschen ZU weit. Bei der nächsten habe ich links und recht noch 2cm weggenommen, was mir eindeutig besser gefällt.
Außerdem habe ich die „Knopfleiste“ wohl zu schmal abgesteppt. Sie ist nur 2,5cm breit, wodurch sie sehr steif fällt. Die habe bei der nächsten Bluse auf 4cm verbreitert. Ich habe mich zudem gegen Knöpfe entschieden und die beiden Vorderteile einfach zusammen genäht. Gefällt mir ganz gut, vielleicht ergänze ich noch ein paar Knöpfe, wenn ich schöne finde. Aber die sind dann auch nur zur Zierde, da ich die Bluse eh über den Kopf an- und ausziehe.

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Alles in allem aber ein tragbares Teil! Ich mag den Pünktchenstoff,und wenn ich die Bluse nicht gerade in die Hose stecke, fällt auch nicht so auf, dass sie nicht so schön sitzt/fällt, wie ich es mir gewünscht habe.

Wie aber schon angedeutet, ist die zweite Version schon sehr viel besser geworden. Die zeige ich euch dann am Mittwoch 🙂

Edit: Fast vergessen, #DIYyourcloset ging ja in die vierte Runde, da bin ich natürlich wieder dabei! 🙂

{hannoverliebt} Unsere Lieblingsplätze – Blogaktion

Und schon ist der März rum. Moment, war nicht gestern noch Februar? Die Zeit fliegt mal wieder…
Im März war ich Teil der Blogaktion „Lieblingsplätze in Hannover“, die heute hier bei mir ihren Abschluss findet. Ich zeige euch nochmal in einer Übersicht alle Lieblingsplätze und habe nachfolgend noch ein paar weitere Links zum Thema 🙂

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Ich habe im März zwei Dinge gezeigt: Die Marktkirche, die mein ganz persönlicher Platz zum Nachdenken ist. Und die Innenstadt mit den besten Pommes, dem besten Kakao und dem Stöberparadies für Bücher.

Im Laufe des letzten Jahres habe ich euch außerdem schon meine Lieblingscafes, meine Lieblingsstoffläden und das Designzimmer vorgestellt.

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Carla nahm uns mit in den Zoo, ins Astor und ins Restaurant Baumhaus. Letzteres kannte ich noch nicht, in den Zoo und ins Astor gehe ich aber auch ganz gern mal!

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Bettina zeigte zwei Dinge, die meiner Aufmerksamkeit bisher (fast) entgangen sind. Der Gartenfriedhof nähe Marienstraße (was für eine Athmosphäre!) und der Metallwald am Aegi. Den habe ich noch nie gesehen und werde ihn beim nächsten Spaziergang mal ansehen.

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Conny nahm uns auf ganz persönliche Art und Weise mit auf die Lister Meile, denn ihre Großeltern lebten und arbeiteten schon dort. Auch außerhalb unserer Blogaktion hat Conny schon einige Beiträge über Hannover geschrieben, da lohnt es sich, mal reinzuschauen! 🙂

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Und zum Schluss fahren wir noch ein Stück aus der Stand heraus: Yvonne erzählt vom Wisentgehege in Springe.

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Auch wenn es streckenweise etwas holprig war, fand ich die die Blogreise durch Hannover super! Danke an die Organisation und an alle, die mitgemacht haben! 🙂 Unser Abschlusstreffen sollten wir auf jeden Fall nachholen!

Wer jetzt noch nicht genug von Hannover hat, für den habe ich jetzt noch ein paar Linktipps:

Hannoverliebe! Ein tolles Projekt mit einer ganzen Stadtkarte voller Lieblingsplätze!

Hannoverlife – Ein Blog, der sich aus einem Instagram-Account entwickelt hat und tolle Storys aus Hannover erzählt.

HeyHannover, ein Stadtblog, der „die schönsten Ecken und Kanten“ zeigt. Toller Schreibstil und immer gute Empfehlungen!

Wer noch weitere tolle Blogs oder Instagram-Accounts über/aus Hannover kennt, kann sie mir gern empfehlen 🙂

{hannoverliebt} Geheimtipps in der Innenstadt

Heute gibt es meinen zweiten Beitrag zur Blog-Aktion „Lieblingsplätze in Hannover“. In Laufe des Monats haben sich noch einige Beiträge dazugesellt, sodass es nun fast täglich Lieblingsplätze-Posts gibt!
Ich finde das total schön, lese selbst fleißig mit und werde am Ende nochmal einen Überblick über alle Teilnehmer geben. Eine kleine Verlosung für Hannoverliebte wird es dann auch noch geben, ihr dürft also gespannt sein. 🙂

Heute soll es sich hier um die Innenstadt Hannovers drehen.
Da ich vier Jahre von Hannover aus zur Uni gependelt bin, war ich dementsprechend häufig Richtung Hauptbahnhof unterwegs. Auch jetzt mag ich diesen Teil der Stadt noch sehr gern und finde immer wieder neue Läden, die zum Verweilen einladen.
Meine drei aktuellen Lieblinge möchte ich euch heute vorstellen. Ich nenne sie „Geheimtipps“, weil sie von außen unscheinbarer wirken, als sie es wirklich sind. Wirklich unbekannt sind sie den Hannoveranern sicher nicht. Ich würde sie aber jedem sofort empfehlen, der nur für einen Tag hier ist oder neu in die Stadt zieht.

1. Pommesglück
Ohne Witz: Die besten Pommes der Stadt! seit 2012 gibt es den kleinen Laden in der Passarelle, die Pommes gibt es in Tüten direkt auf die Hand. Die Portionsgrößen sind riesig, die Soßenauswahl super (mein Favourit: Curry-Rahm!).
Pommesglück wirbt mit Frische und Qualität. Kein gepresstes Kartoffelmehl, keine Tiefkühlware. Frittiert wird in Rapsöl, die Soßen sind gekennzeichnet, ob sie vegan, glutenfrei, laktosefrei und/oder glutamatfrei sind.
Und genau das schmeckt man auch. Ich kann mich nur wiederholen: Die besten Pommes der Stadt!

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Pommesglück
Niki-de-Saint-Phalle-Promenade 22
30159 Hannover


2. Die holländische Kakao-Stube

Ein hannoversches Urgestein. Gegründet wurde die Kakaostube schon 1895 von einem Holländer, 1921 übernahm der Konditormeister Friedrich Bartels den Laden. An kühlen Tagen platzt die Stube aus allen Nähten, es herrscht eine gemütlich rummelige Kaffeehaus-Athmosphäre. Hier gibt es einfach die leckerste heiße Schokolade in vielen Variationen. Außerdem ist der Kuchen dort unwiderstehlich lecker.
Perfekt also, um hier eine kleine Pause während einer ausgiebigen Shoppingtour einzulegen!

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Holländische Kakao-Stube
Ständehausstraße 2
30159 Hannover

3. Fairkauf – Hannovers Second-Hand-Kaufhaus
Wenn ich in der Stadt bin, muss ich ein Buch kaufen. Immer. Und am liebsten im Fairkauf. In diesem Kaufhaus, dass sich über mehrere Stockwerke erstreckt, finden sich im untersten Stockwerk Romane, Thriller, Krimis, Sachbücher, Fachbücher, Ratgeber, Klassiker, Bildbände, Magazine und vieles mehr. Bücher, wohin das Auge blickt. Ein Paradies! Und, da es sich um ein Second-Hand-Kaufhaus handelt, zu unschlagbaren Preisen, die zwischen 50 Cent und 5 Euro liegen. Hier kann ich oft stundenlang stöbern, in Bücher reinlesen, alte Widmungen lesen oder vergessene Lesezeichen finden.
In den weiteren Etagen finden sich Kindersachen, Möbel, Küchenutensilien, Klamotten, Schmuck, Bettwäsche, Bilderrahmen, Elektrogeräte… eigentlich alles. Teilweise tolle antike Stücke, manchmal aber auch gut erhaltenes Neues. Wer Flohmärkte liebt, wird auch das Fairkaufhaus lieben.
Außerdem unterstützt man mit jeder Sachspende und jedem Einkauf dort ein gutes Projekt. Näheres zum Konzept findet ihr auf der Homepage.

fairkauf

Fairkauf
Kaufhaus auf 5 Etagen
Limburgstraße 1
(Ecke Kleine Packhofstraße)
30159 Hannover

Vielleicht war ja für euch ein kleiner Geheimtipp dabei, den ihr bei eurem nächsten Shoppingtrip in die Innenstadt von Hannover mal testen wollt 🙂
Nächste Woche gibt es noch drei Beiträge, die dann ebenfalls interessant sein könnten, nämlich über den Aegi, den Maschsee und die Calenberger Neustadt. Lasst euch überraschen, wie vielfältig Hannover sein kann! 🙂