{gehäkelt} Bommelmütze – Hallo Herbst!

Was für ein wunderschöner Tag! Bei Temperaturen um die 5 Grad und strahlendem Sonnenschein machten wir uns mit zwei Hunden, einer Kamera und allerlei Accessoires auf in die Feldmark.

Heraus kamen eine Menge tolle Mopsbilder fürs private Fotoalbum. Und ganz nebenbei habe ich meine Häkelmütze mit ins Bild gedrängelt 😉 Entstanden ist sie schon im letzten Herbst, im letzten Winter hat sie sich also schon mehr als bewährt.

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Häkeln ist für mich ja eine absolute Winterbeschäftigung. Im Sommer käme ich nie auf die Idee, die Wollkiste herauszuholen. Zum Häkeln gehört für mich immer das Sofa, eine Kuscheldecke, eine Kanne Tee und wahlweise ein guter Film oder ein Hörbuch.
Letztes Jahr hatte ich mir zwei Knäul senfgelber Wolle gekauft, ohne zu wissen, was das genau werden sollte. Aber die Farbe ist nun mal absolut meins, sodass ich einfach nicht daran vorbei gehen konnte. Dann fing ich irgendwann einfach an. „Stirnband“ war der spontane Plan in meinem Kopf. Doch während ich so vor mich hin häkelte und immer mal nach Lust und Laune ein anderes Muster ausprobierte, wurde auf einmal eine Mütze draus. 😀

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Und weil eine Mütze ohne Bommel keine richtige Mütze ist, habe ich in meinen Grundschulerinnerungen gekramt und aus dem Rest der Wolle einen PomPom gewickelt. Zurecht gestutzt, angenäht, aufgesetzt und neue Lieblingsmütze gehabt.
Heute habe ich dann festgestellt, dass die Mütze es deswegen nie auf den Blog geschafft hat. Bis jetzt.

Hallo Herbst, hallo Bommelmütze! Jetzt wird’s kalt und ich freu mich drauf 🙂

Verschönerung eines Rocks

Es ist schon ein paar Wochen her, da bekam ich von der lieben Halitha ein Überraschungpaket. Ich erriet nämlich, dass ihr neues Logo ein Jahreszeitenbäumchen werden würde.
In diesem Paket befanden sich jede Menge Schönigkeiten zum Nähen, darunter auch ein Stück selbstgemachte Häkelborte. (hier könnt ihr sie in Entstehung sehen) So schön! Lange hatte ich überlegt, was ich damit anstelle. Bis mir ein alter Rock in die Hände fiel. Vor vielen Jahren hatte ich den Mal bei H&M im Sale ergattert. Als er nicht mehr so gefiel, schnitt ich ihn ab. Doch heute kann ich im Job so kurze Röcke auch nicht mehr tragen. Also lag er weiterhin in der Ecke. Bis heute. Heute ging er eine ganz tolle Verbindung mit der Häkelborte ein. Zehn Minuten Arbeit und ein ganz anderer Rock!


Ja gut, ich habe ihn jetzt etwas farblos kombiniert. Aber es soll ja um den Rock gehen, nicht wahr? 😉

Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden mit meiner Eingebung und dessen Ergebnis 🙂 Nur das Fotographieren bei über 30°C und kaum Schatten gestaltete sich etwas schwierig. Nun gut, ich war schon froh, dass sich mein Freund überhaupt zu einem Fotoshooting überreden ließ. Was ist schon perfekt? 😉

Könnt ihr die Hitze grad auch so gut ab wie ich oder flüchtet ihr eher in klimatisierte Räume? Ich muss sagen, ich liebe so heiße Sommer! Das einzige, was mich daran stört, sind die arg überfüllten Freibäder, sodass man nicht mehr vernünftig seine Bahnen ziehen kann…-.-

Auch wenn’s schon spät ist, hüpf ich damit noch schnell zu RUMS und schau mich dort noch ein bisschen um 🙂

Liebe Grüße und genießt die Abendsonne!

Probehäkeln für Beate

Vor einiger Zeit schon durfte ich das erste Mal in meinem Blogger-Leben ein E-Book probehäkeln. Ich hatte mich schon öfter mal auf Aufrufe gemeldet, sei es denn Häkeln oder auch Nähen. Bei Beate hatte ich dann Glück und durfte mich an der Häkelmütze mit der niedlichen Blumenreihe versuchen.

Ich habe dafür nur Restknäule aus meiner Wollkiste benutzt.Blau, grün, dunkelrot und weiß hatte ich noch als Baumwollgarn. Das Gelb ist leider ein Acrylgarn und harmoniert leider nicht soooo gut mit, wie ich es mir vorgestellt hatte. Geht schon, aber eben nicht perfekt. Ich würde also auf jeden Fall nur Baumwolle verwenden beim nächsten Mal.

Zum E-Book selbst: Ich bin sehr gut damit klar gekommen, es ist toll geschrieben und hat viele Bilder. Für jeden, der sich mit der „Häkel-Fachsprache“ auskennt, sollte es also kein Problem sein, die Mütze nachzuarbeiten. Man sollte allerdings etwas Geduld mitbringen, besonders dann, wenn man viele Farben benutzen möchte. Fäden vernähen ist ein Blödmann. 😀

Wer noch mehr Probemützen sehen will, schaut mal hier und wer direkt das E-Book erwerben will, klickt hier.

Wie gefällt euch die Mütze?

Häkel-Zeitvertreib

Da gestern abend nix gescheites im Fernsehen lief, hab ich mich mit der Sänger-Casting-Show berieseln lassen und ein bisschen die Häkelnadel geschwungen. Ein paar Blümchen und Tierchen  und anderes.

Fliegenpilz, Fuchs und Reh gefallen mir am besten. Ich glaube, der Fuchs wandert auf eine weitere Wildspitz-Geldbörse, da schwirrt mir gerade so eine schöne Idee durch den Kopf. 🙂

Beim Igel (der leider überhaupt nicht so schöne Stacheln hat, weil meine Wolle schon so alt war…) hab ich versucht, gleich noch ein Granny Square hinter zu häkeln. Ist gar nicht so schwer. Vielleicht gehe ich bald mal ein Granny-Projekt an, ein Kissen oder so. Ich denke, in den richtigen Farben könnte mir das gut gefallen 🙂
Die Anleitungen dazu habe ich bei Halitha und bei Beate gefunden, vielen Dank dafür!
Ich wünsche euch noch einen schönen Restsonntag und einen ausgeschlafenen Start in die neue Woche!

Oster-Aktions-Woche Tag 4: gehäkelte Eierwärmer

Wie die Zeit rennt, unglaublich. Das Ende meiner Osterferien rückt näher und ich hab noch eine Menge zu tun… was hab ich mir bloß gedacht, wann ich das alles machen will?! Zum Glück sind die Feiertage nicht gefüllt mit Familienbesuchen, sodass ich hoffentlich noch alles schaffen kann 🙂
Meine Oster-Aktions-Woche ist nun auch schon zur Hälfte zum, heute zeige ich euch meine vierte Idee: Eierwärmer. Die gehören, in welcher Version auch immer, auf jeden Osterfrühstückstisch, find ich 🙂
Und weil ich Hühner lieber mag als Hasen, sind es bei mir Hühner geworden! Geheimtipp: Wer lieber Hasen haben möchte, schaut vielleicht mal bei Angi oder bei Oktoberwind rein!

Du brauchst:
  • braunes Baumwollgarn
  • roten Filz/Stoff
  • rotes Stickgarn/Nähgarn
  • gelben Tonkarton
  • Wackelaugen
  • eine dicke Nähnadel
So geht’s:

Zuerst muss der Hühnerkörper gehäkelt werden. Das ist eigentlich ganz einfach, denn es braucht nur feste Maschen. 25 Luftmaschen häkeln und zu einem Kreis schließen. (Jetzt würd ich gleich mal die Probe machen, ob der Ring ums Ei passt. Ansonsten die Maschenanzahl anpassen.) Dann fünf Reihen mit 25 festen Maschen häkeln. Dann geht’s los mit dem Abnehmen:
6. Reihe: 20 feste Maschen, also nach jeder 4. Masche eine überspringen
7. Reihe: 20 feste Maschen
8. Reihe: 15 feste Maschen, also nach jeder 3. Masche eine überspringen
9. Reihe: 15 feste Maschen
10. Reihe: 10 feste Maschen, also nach jeder 2. Masche eine überspringen
11. Reihe: 10 feste Maschen
12. Reihe: 5 feste Maschen, also jede 2. Masche überspringen.

Dann vernähen und den Faden abschneiden. Der Kopf ist oben jetzt nicht geschlossen, aber da nähen wir ja eh gleich noch den Kamm ein: Dafür ein kleines rechteckiges Stück Filz auschneiden und an der einen Seite Wellen hineinschneiden. Dann das Stück mit der geraden Seite voran in den Kopf hineinlegen und festnähen (siehe Bild). Wenn man den Kopf dann wendet, sieht man einen stolzen HahnenHennenkamm emporstehen 😉

Dann folgt das Röckchen: Einen etwa 2 cm breiten Streifen Filz abschneiden, die Länge richtet sich nach dem Umfang des Eis. Dieser wird auch an einer langen Seite wellig geschnitten und dann an den kurzen Seiten zusammengenäht. Diesen Ring jetzt rechts auf rechts auf den Hühnerkopf legen und festnähen:

Jetzt das Röckchen einfach nach unten klappen und die erste Eieranprobe kann stattfinden 🙂 Jetzt fehlen nur noch die Augen und der Schnabel. Die Augen werden ganz einfach mit ein bisschen Kleber an die richtige Stelle geklebt.

Für den Schnabel schneidet man eine Raute aus Tonpapier aus und faltet sie einmal in der Mitte. Entlang dieses Knicks mit der Nadel zwei Löcher vorstechen. So kann der Schnabel leicht an der richtigen Stelle befestigt werden: Einfach ein Stück Garn durch die Löcher ziehen und den Schnabel an der richtigen Stelle am Hühnerkopf festnähen. Der Faden kann auf der Innenseite vernäht werden, ich habe die beiden Enden einfach nur zusammengeknotet.

Et Voila: Fertig ist Amalie, die Henne, die dein Frühstücksei bewacht! 🙂

Ich hoffe, ich habe mich in der Anleitung nicht allzu kompliziert ausgedrückt, irgendwie fand ich das grad ziemlich schwer, die einzelnen Schritte in Worte zu fassen….Aber ich mag meine Hennen-Eierwärmer trotzdem gern. War eben ein spontanes Projekt mit „Hm-wie-könnte-ich-das-jetzt-machen“ und mit sehr viel trial and error 😀

Ich hoffe, ihr habt auch so viel Spaß wie ich, wenn ihr Eierwärmer herstellt und wünsche euch in diesem Sinner einen lustigen Abend!

Eierwärmer

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Das geschah bisher in der Oster-Aktions-Woche:
Tag 1: Tischsets nähen
Tag 2: Hefezopf backen  
Tag 3: Ostereier färben