{nähen} Blusen-Sew-Along: Die fertige Bluse

Heute komme ich endlich dazu, den finalen Post zu schreiben!
Der Blusen-Sew-Along ist vorbei (vielen Dank Elke für die Organisation) und ich tatsächlich komplett fertig geworden.
Zu aller Erst:
Vielen Dank für eure lieben Tipps und Rückmeldungen zu meiner Knopfsuche!
Ich bin dann nach ein paar erfolglosen Onlinesuchen einfach in die Stadt gefahren. Meine Mama zeigte mir ein kleines Lädchen, dass mir bisher irgendwie völlig unbekannt war.
Aber: Volltreffer!
Ich hatte die Bluse nur für ein paar Minuten auf dem Tresen liegen und schon der dritte Knopf war es dann. Klein, blau und rautenförmig. Perfekt!

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{12 Letters Of Handmade Fashion} Rock und Blazer

Guten Morgen und Fröhliche Weihnachten!
Nachdem der Regen gestern nachmittag kurz pausierte und ich mit dem Herzmann, Rock und Blazer schnell hinters Haus geflitzt bin, um Fotos zu machen, gibt es nun gerade noch rechtzeitig einen Post mit meinem Ergebnis zum Dezemberbuchstaben!

Blazer

Nachdem das „L“ mir lange Kopfzerbrechen bereitete, entschied ich mich ein lange geplantes Projekt mit nach Berlin zu nehmen. Ich hatte einen tollen Stoff vom Stoffmarkt, der in meinem Kopf sofort zu einem kurzen gerade Rock und einem schicken Blazer wurde. Das „L“ würde sich dann schon finden, dachte ich.

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{genäht} Dunkelblaue Lederjacke

Endlich ist sie fertig. Die Jacke, die ich nun schon seit einigen Wochen vor Augen hatte. Sie hat mich viel Mühe und Schweiß gekostet, besonders in den letzten Zügen sind mir doch einige Dinge passiert, auf die ich gern verzichtet hätte.
Das macht die Jacke nicht zu einer 100% perfekten Handarbeit, aber zu einem ganz persönlichen Lieblingsstück. Ich bin trotz allem stolz auf das Endergebnis, mit dem ich mir selbst bewiesen habe, dass ich es kann. Wenn ich mich nur traue.

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Angefangen hatte ja alles im Rahmen des Jackensewalong bei Elle Puls. Schon länger schwebte die Idee in meinem Kopf herum, mir selbst eine Jacke zu nähen, am liebsten aus Leder bzw. -imitat. Weil ich nie wirklich Zeit hatte, diesem Gedanken mehr Raum zu geben, blieb es bei der Idee. Bis zum Sewalong-Aufruf. Und da dachte ich: Jetzt oder nie!
Die Suche nach dem passenden Schnittmuster gestaltet sich allerdings schon recht schwierig, wenn man genau weiß, was man will. Im Endeffekt blieb ich dann bei Burda hängen. Die hatten mehrere schöne Modelle, die nah an meiner Vorstellung waren und ich entschied mich dann für eine Kurzjacke.

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Da ich beim Material ebenfalls genaue Vorstellungen hatte und mich nicht von einem Online-Einkauf überraschen lassen wollte, ging ich in den örtlichen Stoffladen und ließ mich beraten. Das war genau die richtige Entscheidung. Nach ein bisschen vergleichen und anfühlen verschiedener Kunstlederstücke war ich extrem skeptisch, ob das als Jacke gut aussieht. Bis der Besitzer plötzlich mit einem Stapel Ballen aus dem Lager kam und meinte: „Die hier sind heute erst gekommen, aber die könnten was für Sie sein!“ Und genau so war es auch. Toller Griff, nicht zu dünn und nicht zu dick und wunderhübsche Farbe.

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Schnell wurden noch passende Reißverschlüsse bestellt (ich wollte unbedingt mit Metallzähnchen, kein Kunststoff) und ein paar Druckknöpfe eingepackt. Dass ich ja auch noch einen passenden Futterstoff brauchte, vergaß ich in diesem Moment total. Das fand ich dann aber durch Zufall während eines Shoppingtrips in Hannover. Es konnte also losgehen.

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Also mit dem Probestück. Ich hatte so Respekt vor diesem Projekt, dass ich erstmal ein Probestück nähen wollte. Die Jeansjacke war durchaus geglückt, half mir aber doch dabei, bei der „richtigen“ Jacke einige Fehler zu überspringen. Ich versuchte, die Schulternaht ein wenig zu kürzen, da ich so schmale Schultern hatte und die Jeansjacke dort etwas abstand. Zudem arbeitete ich gründlich mit genauer Nahtzugabe und an den wichtigen Stellen mit Gewebeeinlage. Das genaue Arbeiten zahlte sich aus, diese Jacke sitzt am Rücken besser als die erste. Das Einsetzen der Ärmel war allerdings eine Katastrophe. Das habe ich bestimmt fünf Mal wieder aufgetrennt und es einfach nicht faltenfrei hinbekommen… 🙁

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Nun ja. Nehme ich so hin. Nächste Hürde: Die Taschen. Ich wollte unbedingt Reißverschlusstaschen. Vom Prinzip her kein Problem, hatte ich doch schon in dutzende Taschen einen Reißverschlussinnentasche genäht. Funktioniert ja genau so. Technisch war es auch kein Problem und ich finde, sie sind auch sehr ordentlich geworden. Aber: Die Taschenbeutel zeigen in die falsche Richtung. Verdammt. Und wann habe ich das gemerkt? Natürlich erst als beide Taschen komplett fertig waren.
Gut. Nach kurzem Nervenzusammenbruch kann ich da jetzt drüber lachen. Handy und Taschentücher passen trotzdem rein und schick aussehen tun sie sowieso!

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Es war ein tolles Gefühl die letzte Naht an dieser Jacke zu setzen!
Was für ein Projekt.
Mein Fazit: Ich werde jetzt zur Entspannung erstmal eine angefangene Ginger-Jeans zu Ende nähen und dann noch ein paar schlichte Jerseyshirts. Aber spätestens im neuen Jahr darf dann wieder ein neues Groß-Projekt her. Trotz der Herausforderung hat es mega viel Spaß gemacht und ich habe viel dazugelernt. Zudem ist das Endergebnis einfach zum Staunen. Ich finde, durch die metallenen Details, also die Knöpfe und die Reißverschlüsse, und das tolle Futter wirkt die Jacke sehr professionell, trotz ein paar abgerutschter Nähte am Bund. 😉

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Ich fühle mich auf jeden Fall sehr wohl mit meiner neuen Lederjacke und wünsche mir sofort ein paar Grad mehr, damit ich sie auch noch ein paar Mal tragen kann, bevor es hier frostig wird!
Und weil ich so sehr auf diese Reißverschlüsse stehe, reiche ich diesen Beitrag auch bei #12lettersofhandmadefashion ein. Da sammeln sich nämlich im Oktober alle, die etwas mit R nähen 🙂

Danke Elke für den Anstoß und danke an alle, die mir Tipps gegeben und mich ermutigt haben!
Und natürlich danke an meinen Herzmann, der diese tollen Fotos von mir gemacht hat 😉

Ich wünsche euch einen schönen Start ins Wochenende! 🙂

{genäht} Fledermausshirt in Senfgelb

Dieses elendige kalte Mistwetter. 🙁
Zwei Blusen habe ich schon zugeschnitten, aber zum Nähen hatte ich noch keine Lust. Bei den Temperaturen mag ich sie eh noch gar nicht anziehen. Mir ist eigentlich total nach frühlingshaften Pastellfarben, aber so richtig passt das gerade nicht zu meiner Stimmung…

Nagut.
Verschieben wir den klamottentechnischen Frühlingsanfang etwas nach hinten und genießen die warmen Herbst- und Winterfarben noch mal richtig. Bevor diese wieder vom der Kleiderstange in die Abstellkammer wandern.

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Schwarz und grau gehen ja eh immer. Und senfgelb ist einfach DIE Farbe für kalte Tage.
Wie man den Bäumen ansehen kann, stammen diese Bilder noch aus dem letzten Herbst. Perfekte Dorf-Kulisse, so mit dem Trecker, an der Pferdekoppel, neben dem Wassergraben. Ja, das ist meine Heimat 😀

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Der Schnitt des Shirts ist mein ewig und auf immer bewährtes Fledermaus-Shirt aus der Handmade Kultur. Eine weitere Version folgt in den nächsten Tagen.

Dieses hier habe ich aus den Resten meines gelbes Toni-Kleids genäht. Der Stoff hat nicht ganz gereicht, daher sind die Ärmelbündchen grau geworden. Was erst nur eine Notlösung war, stellte sich hinterher als eine gelunge Idee heraus. Gefällt mir jetzt viel besser, als wenn ich das ganze Shirt einfarbig gestaltet hätte. Ein Hingucker, aber nicht zu bunt oder verspielt. So gefällt mir das. 🙂

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So und jetzt werd ich mich mal bei MMM umschauen, ob dort auch noch alle in Winterstimmung sind oder ob die meisten schon den Frühling einläuten. Ich befürchte ja fast letzteres…

Wie ist es bei dir?
Nähst du schon für warme Tage oder lieber noch was kuscheliges fürs aktuelle Mistwetter?

{genäht} Graues winterliches Sweatkleid

Was für ein Wetter!
Das ist tatsächlich Schnee!
Ausgerechnet an DEM Tag, an dem ich einige Outfit-Fotos machen wollte, schneite es so große dicke und viele Flocken, dass vorerst keine Fotos draußen möglich waren. Schade! Ich wollte so gern winterliche Schneebilder!

Also hab ich mich mit meinem Sweatkleid ins Wohnzimmer verzogen. Passt eigentlich auch ganz gut zum Kleid, es ist mega bequem und somit auch super für’s Sofa geeignet 🙂

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Schon länger hatte ich vor, ein Kleid aus Sweat zu nähen. Ich habe mich aber einfach nicht getraut, meinen bewährten Schnitt dafür zu nehmen, da der ja auf die Dehnbarkeit von Jersey ausgelegt ist. Wäre ja mehr als ärgerlich, wenn das dann hinten und vorne nicht passen würde.

Nach ein bisschen Nachdenken, Vor-mir-herschieben, Googlen, Nachmessen und nochmal Nachdenken habe ich es dann einfach gewagt. Und wie glücklicherweise schon einige Male kann ich sagen: Experiment tragbar geglückt!

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Obwohl der Sweat nur wenig dehnbar ist, funktioniert der Toni-Schnitt ganz gut. Seitlich der Brust schlägt es ein paar Falten, was mich aber nur optisch stört. Der Tragekomfort ist kein bisschen eingeschränkt. Ich habe das Schnittmuster an der oberen Taillenbündchenmarkierung geteilt und finde die Höhe optimal für mich. Sieht nicht nach Umstandsmode aus, versteckt aber ganz gut den Festtagsspeck nach den genussreichen Feiertagen… 😉

Die kurzen Ärmel habe ich mit schmalen Bündchen aus dem gemusterten Rockstoff verstehen und diese dann noch abgesteppt. Beim ersten Tragen ist das Bündchen nämlich ständig umgeklappt. Jetzt im Nachhinein gefällt es mir mit dieser zusätzlichen Naht sogar noch besser!

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Als Ausschnittvariante habe ich diesmal den V-Ausschnitt gewählt. Das hatte ich bisher erst einmal gewagt, was auch gar nicht so gut gelungen war… diesmal lief es allerdings wie geschmiert und ich bin sehr zufrieden damit, wie ordentlich und schick das geworden ist!

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Den Rocksaum, den man hier auf den Fotos leider nicht sieht, habe ich mit der Zwillingsnadel gesteppt. Cooles Teil, kann ich nur sagen. Das ist super einfach und das Ergebnis kann sich sehen lassen! Die Zwillingsnadel werd ich in Zukunft wohl öfter rausholen! 🙂

Das Kleid ist am Weihnachtsvorabend erst fertig geworden und in diesem Moment spontan zu meinem Weihnachtskleid ernannt worden. Und es war perfekt für den Heiligen Abend mit der Familie im gemütlichen Wohnzimmer. Schick aussehen und wie im Jogger fühlen, was will man mehr?! 😀

Ich verlink mich jetzt noch bei RUMS und wünsche euch einen guten Endspurt für die erste Arbeitswoche in diesem Jahr!