{Gastpost} Mohn-Erdbeer-Joghurt Torte

Erdbeertorte

Hallo liebe Blogging-Welt!
Bevor Ihr euch wundert, dass Katha heute so komisch klingt: Es könnte daran liegen, dass die liebe Katha diese Zeilen gar nicht tippt. Heute übernehme das nämlich ich, Franzi.

Hä? Franzi? Wer ist das und wie hat die es hinbekommen auf diesem Blog zu posten?

Nunja das kam so: Die Katharina und ich kennen uns schon länger, eigentlich schon seit ich klein bin. Ihr kleiner Bruder und ich sind nämlich zusammen in eine Klasse gegangen. Damals hatte ich noch Angst vor seiner großen Schwester und da ihr Bruder und ich uns auch nicht grade Nahe standen, hat es noch einige Zeit gedauert, nämlich bis so ca. 2010, bis ich gelernt hab, dass die Katha gar nicht böse, sondern ganz, ganz lieb ist. Damals hab ich mit der Jugendarbeit angefangen und über die Jahre hat sich jetzt eine gute Freundschaft entwickelt über die ich mich doch sehr freue. :)

Soviel zur Vorgeschichte. Jetzt der Grund warum ihr euch das von mir anhören müsst: Ich habe ein Hobby, und das passt sehr, sehr gut auf einen Blog wie diesen. Ich backe unglaublich gern. Das Problem ist aber, dass ich leider nicht die Zeit und das Geld habe, regelmäßig große Kreationen zu zaubern, sodass es sich lohnen würde, einen eigenen Blog zu starten. Da ist mir die gute Katharina eingefallen mit Ihrem tollen Blog und ich hab mal angefragt, ob ich da nicht mal die Leser verwirren dürfte indem ich mal etwas poste. Ihre Antwort könnt ihr euch denken.
Hier bin ich also und wenn ihr jetzt schon so weit gelesen habt, danke ich euch erstens und belohne ich euch zweitens mit einem Rezept, das ich grade zusammengewürfelt habe.

Erdbeer-Mohn-Jogurt-Kuchen

Eigentlich wollte ich nur mein Muttertagsgeschenk (selbstgemachte Backmischungen) retten und habe dabei dann doch etwas mehr gemacht. Passiert mir öfter. Ich habe ein Mohn-Kuchen machen wollen, aber im Glas sahen die Zutaten dann doch etwas anders aus, als ich das wollte, also musste ich den Kuchen schlichtweg backen, um die Zutaten nicht einfach wegzuschmeißen. Beim Einkaufen bin ich dann über die frischen Erdbeeren gestolpert und dachte mir, wieso nicht beides kombinieren. Wie sich herausstellt, funktioniert das ganze sehr gut. Die Grundrezepte sind von chefkoch.de,jedoch sind sie noch leicht abgewandelt.

Die Böden

Der Teig ist ein Rezept von “Araya” und ist ein einfacher Mohnrührkuchen.

Was kommt rein?
 200g Zucker
2 Pck Vanillinzucker
8 Eier
300g zerlassene Butter
300g Mehl
1 Pck Backpulver
2 Pck Schokoladen Puddingpulver
2 Pck Mohnback

Wie wird’s gemacht?
Zuerst verrührt ihr Zucker, Vanillinzucker, Eier und Butter, dann das Mehl mit Back- und Puddingpulver. Die Mehl Mischungwird dann einfach in die Zucker-Ei-Butter Masse eingerührt. Zuletzt rührt ihr dasMohnback unter. Fertig! Ich mag es gern den Boden meiner Springform mit Backpapier auszulegen, dann erhält man eine schön Ebene Fläche, die sich auf jeden Fall gut aus der Form löst. Dazu das Backpapier einfach zwischen Boden und Rand der Springform einklemmen und groß überstehende Kanten abschneiden. Dann den Rand gut einfetten. Den Teig einfüllen und bei ca. 180°C (Umluft 160°C) mind. 50 Minuten backen.
Ich habe festgestellt, dass die Backzeit im Originalrezept anscheinend für kleinere Formen gedacht ist, denn nach 25 Minuten war der ganze Kuchen innen noch flüssig. Genau auf die Uhr geguckt, wie lange meiner dann im Endeffekt tatsächlich gebraucht hat, hab ich nicht, aber ich denke es war so ca. eine Stunde. Zum Überprüfen ob der Kuchen durch ist, Holzspieße in die Mitte pieken und gucken, ob sie sauber wieder raus kommen oder, wie ich kürzlich gelernt habe: Einfach kurz am Kuchen horchen! Ohren gespitzt und zugehört. Hört man ein eindeutiges und anhaltendes Knistern, ist der Kuchen noch nicht durch. Wenn man nahezu nichts mehr hört, ist er durch.
Den fertigen Kuchen könnt ihr dann aus der Form befreien und je nach dicke ein- oder zweimal durchschneiden. Dann darf er erstmal auskühlen und ihr könnt euch den Erdbeeren und der Creme widmen.

Die Erdbeeren

Erdbeeren sind zur Zeit ja die offensichtliche Alternative wenn es um frisches Obst geht, aber ich denke, es sollte auch mit anderen Früchten wie Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren oder Mandarinchen aus der Dose klappen. Probieren geht über Studieren! (Und ich muss das wissen, bin immerhin Studentin.)
Schnappt euch so viele Erdbeeren, wie ihr denkt, dass ihr braucht, bei mir waren es etwas unter 500g. Dann müsst ihr sie nur noch waschen, den Stängelansatz entfernen und aufpassen, dass ihr nicht schon alle vorher vernascht! ;) Ich habe sie in Hälften auf dem Boden direkt verteilt, im Nachhinein denke ich man könnte (wenn man mehr Erdbeeren hat) sie auch einfach aufrecht ganz auf dem Boden verteilen. Mit ein bisschen Erdbeermarmelade als dünne Schicht auf dem Boden wird’s noch erdbeeriger. Zur Deko hab ich später eine von den übrigen benutzt, aber da sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Die Creme

 Die Creme ist von einer Erdbeertorte von “alina1st” und ist echt super locker und leicht. Bin selbst noch ganz überrascht!

Was kommt rein?
2 Eier
200g weiße Schokolade
50g Zucker
500g Joghurt
1EL Zitronensaft
6 Blätter Gelatine

Wie wird’s gemacht?
Zuerst müsst ihr die Eier trennen und das Eiweiß zu Eischnee schlagen. Dann schmelzt ihr die Schokolade langsam über einem Wasserbad. Nebenbei könnt ihr das Eigelb mit dem Zucker mischen und kräftig aufschlagen. Wenn die Schokolade flüssig ist rührt ihr den Joghurt und den Zitronensaft, sowie die flüssige Schokolade in die Ei-Zucker Masse. Dann die Gelatine nach Packungsanleitung einweichen und schmelzen und unter die Masse rühren. Zum Schluss hebt man den Eischnee unter und fertig!

Das Finish

Die Masse hab ich gleich so flüssig, wie sie noch war auf den mit Erdbeeren ausgelegten Boden gegossen (vorher natürlich einen Tortenring drum machen, sonst habt ihr alles aufm Tisch) und dann den zweiten Boden oben drauf gelegt. Achtet dabei drauf, dass der Boden, der nachher ganz oben liegt, der unterste Boden ist und die Unterseite, also die Fläche, die auf dem Backpapier war, ganz oben liegt. So ist der Kuchen oben schön Glatt und krümelt nicht. Das ist für den letzten Schritt wichtig. Erstaunlicherweise war die Torte schon nach ca. 2 Stunden fest, ich würde allerdings sicher gehen und lieber mind. 4 Stunden warten bevor ihr den Tortenring abmacht.

Ich habe die Torte zur Deko mit Ganache überzogen, d.h. mit einer Mischung aus Schokolade und Sahne, die man zusammen schmilzt. Ich hab 125g Zartbitterschokolade und 200ml Sahne benutzt, würde aber in Zukunft den Schokoladenanteil etwas erhöhen, da die Ganache dann doch sehr flüssig war.
Die Ganache ein bisschen abkühlen lassen und dann den Kuchen damit übergießen. Erkalten lassen, Deko-Erdbeere drauf und fertig. Eine andere Option wäre es hier den Kuchen mit Fondant oder Marzipan einzukleiden. Habe ich jetzt nicht selbst ausprobiert, aber ich denke, da der Kuchen keine Sahne enthält, sollte es funktionieren. Apropos Sahne. Das geht natürlich auch. Einfach noch Sahne aufschlagen und süßen und dann den Kuchen damit einschmieren. Wie gesagt, die Dekomöglichkeiten sind nahezu Endlos. Naja und wenn ihr dann mit dem Aussehen zufrieden seid, habt ihr’s auch schon geschafft.


Tadaa! Eine etwas andere Torte, mit frischen Früchten und luftig lockerer Creme. Ich hoffe euch gefällt sie und wünsche euch gutes Gelingen. :)

So das war’s dann auch schon mit meinem ersten Blogeintrag. Yay! Danke für’s lesen, ich freu mich über Feedback und ein dickes, dickes Dankeschön an Katha, die mir hier, zumindest für einen Eintrag, das Komando überlassen hat. Vielleicht darf ich ja wiederkommen. Ich würde mich freuen. :)

Liebe Grüße, Franzi

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Ein Kommentar

  1. Gratuliere zum ersten Blogpost :-)
    Sieht super lecker aus, die Torte. Klingt nur gar nicht so un-aufwändig…
    Die Kombi Mohn & Erdbeeren habe ich auch noch nie probiert, klingt aber spannend.
    Viele Grüße, Anne.

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