Short Stories: I love to blog

Bei Andrea von Jolijou hab ich ein tolles Projekt entdeckt: Die Short Stories. Und das geschriebene Wort wieder mehr wertzuschätzen. Und es auch zu lesen. Die Idee find ich gut, also mach ich mit :)

Meine Geschichte zum Thema „Warum ich das Bloggen liebe“

Den Menschen um mich herum zu erklären, was eigentlich „Bloggen“ ist, fällt mir immer noch schwer. Ich stelle mich und meine kreativen Arbeiten im Internet dar. Gut, das verstehen noch viele, auch wenn sie mich dabei meist schräg angucken. Klarer Fall von Aufmerksamkeit-Suche. Medial-geniales Genie.
Wenn ich dann aber noch einen Schritt weitergehe und in Ansätzen erkläre, welch riesige Community hinter den Kreativbloggern steckt, gehen die ersten einen Schritt rückwärts :D Blogparaden? Linkparty? Probenähen? Wanderpakete? Wichteln? Tutorials? Creadienstag? RUMS?


Und manchmal frage ich mich selbst, was das hier eigentlich alles ist. Beschreiben kann man es nicht. Aber man kann es fühlen. (Kreativ-)Bloggen ist Leidenschaft, Informationsaustausch, Liebe, Freundschaft, Gemeinsamkeit, Kommunikation, Nähe und Distanz zugleich, Ehrgeiz, Spaß, Fröhlichkeit, Inspiration, Neugier, gleichzeitig speziell und total normal. Ein gegenseitiges Verstehen. Es ist einfach Leben! 

 

Und deshalb liebe ich das Bloggen.

Da ist immer dieses Mehrwertgefühl. Ich tue etwas, was ich liebe und kann gleichzeitig anderen damit etwas geben. Meine Näh-Anleitung für ein Haarband ist mittlerweile mein meistgeklickter Artikel. Viele viele Menschen haben also vielleicht schon versucht, ein Haarband nach der Anleitung zu nähen, die ich zur Verfügung stelle. Gutes Gefühl, besonders wenn ich dann in den Kommentaren eine Rückmeldung dazu bekomme.
Und ich profitiere natürlich auch unglaublich von dieser Gemeinschaft. Ich glaube, ich kann gar nicht zählen, wieviele der kostenlosen Tipps und Tricks, Tutorials oder Stick-Freebies ich schon genutzt und geliebt habe.

Meist sind es die kleinen Dinge, die glücklich machen. Bloggen ist ein zeit- und kostenintensives Hobby, gerade im Kreativbereich. Ich bekomme da nichts weiter für. Außer eben dieses Mehrwertgefühl. Das reicht mir, das ist genau das, was ich will. Ein Smiley, ein Kommentar, ein Link. Und das Leben ist schön! :)

Wenn ihr selbst Blogger seid: Was bedeutet das Bloggen für euch?
Wenn ihr keine Blogger seid: Was bedeutet es euch, dass es Menschen gibt, die ihre Blogs mit euch teilen?

Ich wünsche euch noch ein sonniges Wochenende! <3

Veröffentlicht am
Kategorisiert in Privat

3 Kommentare

  1. Schön geschrieben…die Gesichter kenne ich auch…“Ich blogge“ „Du machst was?“ „Bloggen“ “ ???“ :-) und das tolle ist doch …wir brauchen nicht zu erklären was M4B, MMM, RUMS oder CD ist… wir bloggen :-) LG

  2. So der Gastbeitrag ist nun online ;). Hoffe das passt alles so und du bist zufrieden ;).
    Ansonsten gefällt mir auch dieser Beitrag sehr gut, wirklich toll geschrieben und du hast es auf den Punkt gebracht. Ich liebe es auch mich über meinen Blog mit anderen auszutauschen und neue Leute kennen zu lernen.

    Jedoch habe ich das Glück, dass mich in meinem Freundeskreis alle beim Thema Blog unterstützen und ihn sogar regelmäßig lesen und mir von ganz alleine Feedback geben. Anderen Personen denen ich mal davon erzähle, die sind bisher immer nur interessiert gewesen und fanden das alles sehr interessant. Man bekommt also gott sei dank nicht nur komische Blicke zugeworfen, aber generell bin ich auch jemand, der dies auch nicht jedem erzählt.

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