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Sushi Love {DIY}

Weil wir Sushi so lieben und auswärts essen auf Dauer sehr teuer ist, mache ich es oft selber. Das ist eigentlich ganz einfach und dazu noch günstig.

Man braucht:< * 300g Rundkornreis (entweder aus dem Asiashop oder wenn’s richtig günstig sein soll, handelsüblichen Milchreis nehmen)
* 450 ml Wasser
* 45 ml Reisessig (oder anderen neutralen Essig mit 4-5% Säure. Ich hab’s auch mal mit weißem Balsamico gemacht, ging auch.)
* 2 EL Zucker
* 1 TL Salz
* Noriblätter
* und zur Füllung Lachs, Surimi, Gurke, Tamagoyaki (Omelette), Avocado….< * Sojasoße zum Dippen * und wer's mag: Gari (eingelegter Ingwer) und Wasabi (grüne Meerrettichpaste)

Und so geht’s:
Wer einen Reiskocher hat, ist klar im Vorteil. Wer keinen hat, kann des Reis auch ganz normal auf dem Herd kochen. Zuerst muss der Reis gut gewaschen werden. Also in ein Sieb geben und unter fließendem Wasser gut durchwühlen, bis das Wasser, was unten rausläuft nicht mehr milchig ist. Gut abtropfen und zusammen mit dem Wasser in einen Topf geben.

Herd auf die höchste Stufe stellen. Wenn das Wasser kocht, runterstellen und auf geringer Hitze 10-15 min köcheln lassen. Dabei muss die ganze Zeit ein Deckel auf dem Topf sein, sonst verdampft das Wasser zu schnell! Dann den Topf vom Herd nehmen und (mit immernoch geschlossenem Deckel!) nochmal 10-15 min ziehen lassen. Jetzt muss der Reis gesäuert werden. Dazu den Reisessig, Zucker und Salz gut verrühren und etwa 3/4 dieser Mischung vorsichtig unter den Reis geben. Dies macht man am besten in einer Holzschüssel, Plastik geht auch, aber auf keinen Fall im Topf oder einer anderen metallenen Schüssel!

Also, wie gesagt, die Essigmischung vorsichtig unterheben. Jetzt muss der Reis auskühlen. Und weil’s ja schnell gehen soll, kann man einen Fächer nehmen und dem Reis unter vorsichtigem Wenden Luft zufächeln. (Vorsichtig wenden, weil der Reis sonst schnell zu einer Einheitsmatschepampe wird, wenn man ihn wie Kuchenteig rührt).

Dann geht’s los mit dem Rollen. Naja, eigentlich ist es kein Rollen sondern eher ein Zusammenklappen. Schwer zu erklären. Dazu solltet ihr euch vielleicht mal auf ein Videoportal begeben und nach japanischen Lehrvideos schauen. Dann einfach dem Sushimeister nachmachen. Ist nicht schwer zu machen, aber schwer in Worte zu fassen. Zuerst schneidet ihr aber eure Noriblätter einmal in der Mitte durch, dass ihr statt einen großen Quadrates nun zwei Rechtecke habt. Dann die Hände mit dem Rest Reisessigmischung anfeuchten (sonst klebt’s furchtbar) und ein bisschen Reis auf dem halben Noriblatt verteilen. Dabei immer schon bis an die Ränder gehen, außer oben, da sollte etwa ein Fingerbreit Nori freibleiben.

Dann mittig belegen. Hier hab ich Surimistäbchen benutzt, die ich einmal längs geteilt habe. Und dann wird „aufgerollt“. (Wie gesagt, erstmal Video schauen.) Dann muss die Rolle nur noch geschnitten werden. Ich bekomme etwa 6 Stück heraus. Umso eher man die Rolle schneidet und umso knackiger das Nori bleibt, desto besser schmecken die Makis find ich.

Sojasoße in ein Schälchen geben und guten Appetit! :)

Puh, das so genau zu erklären, war wirklich nicht einfach, wenn ihr irgendetwas nicht versteht oder noch Fragen habt, zögert nicht! Ich helfe euch gern weiter! :)

6 Kommentare

  1. hallo, auch ein Dankeschön für die Anleitung von mir;
    Sushi, Maki – das sind schon sehr feine Sachen, mmmhhh.
    Nachdem Du aber schon den Dreh raushast mache ich Dir einen Vorschlag :
    Du rollst, ich mampfe
    ;-)

    lg, mon-peci (mit knurrendem Magen)

    • Jaaa, ich liebe Hahn und Henne auch :) Passt genau zum Stil meiner Küche :) Ich habe schon sehr viel, aber halte auf Flohmärkten immer die Augen offen, da bekommt man immer wieder was schönes besonderes, wie Teekannen, Zuckerdosen etc.

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