{geschrieben} Warum es mir leicht fällt – #projektzuckerfrei

12 Tage sind es bereits. Zeit für das erste Resumee.
Ich bin ganz ehrlich: Es fällt mir leicht. Es gab bisher keinen Moment, an dem ich hinschmeißen wollte. Keine Situation, in der ich eine Ausnahme machen wollte. Es läuft einfach irgendwie.

Warum das so ist?

Wie ich im ersten Beitrag schon schrieb, setze ich mich schon seit Jahren mit meiner Ernährung auseinander. Ich behaupte mal, zu 80% war meine normale alltägliche Ernährung eh schon zuckerfrei. Da ich auch kein Fleisch esse und viel selbst mache (z.B. auch Brot), fallen viele „Fallen“ sowieso weg für mich. Bei meinem ersten Einkauf für die Fastenzeit blieben also nur wenige Dinge im Regal stehen. Vanillequark zum Beispiel, den ich ess ich gern mit Früchten und Müsli zum Frühstück. Und meine geliebte Vanille-Sojamilch! Hach ja. Da kam beides nur als pure Variante mit. Ist aber auch völlig okay :)

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Warum dann dieses Projekt?

Zum anderen ist mein Hauptproblem, dass ich auf jede Art von Emotion mit Essen reagiere. Wenns mir gut geht, gönne ich mir gern was. Das geht meist ganz gut mit einem leckeren Smoothie. Oder Quark mit Blaubeeren! Ich liebe Blaubeeren! Wenns mir schlecht geht, ist Essen meine Ablenkung. Und dann schneide ich mir natürlich keine Möhre, sondern kauf mir ne Flasche Wein und ne Tafel Schokolade. Die letzten 2-3 Monate war meine Gefühlslage eher… beschissen. Da kam also ernährungstechnisch einiges zusammen: Schokolade, Weingummi, Chips, Eis, Kuchen und vieles mehr.
Das schlimme am Zucker ist: Du willst immer mehr und du brauchst immer mehr. Ich hing irgendwann echt tief drin. Wenn mein Supermarkt irgendwas im Angebot hat, habe ich gleich mehrere Tüten gekauft. Falls ich wieder einen schlechten Abend habe und dringend was Süßes brauche. Und wenn man so eine Tüte erstmal im Haus hat, wird sie natürlich direkt vernichtet.
Nachdem das neue Jahr dann eher mittelmäßig startete, fasste ich dann Anfang Februar den Entschluss: Es muss sich etwas ändern! Ich möchte etwas ändern! Ich möchte wieder glücklich sein!
Als mir das Projekt Zuckerfrei über den Weg lief, war klar: Damit fange ich jetzt an!
Und dann habe ich einfach angefangen.

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Ich sage nicht, dass ich nie Lust auf was Süßes habe. Besonders die Bonbon-Schale auf der Arbeit reizt mich manchmal schon sehr. Aber ich weiß eben auch, dass ich das nicht mehr brauche, sondern nur aus Gewohnheit reingreifen würde. Und dass es auch ohne geht.

Jetzt werd ich erstmal wieder in der Küche verschwinden und mein Essen für morgen für die Arbeit vorbereiten. Zum Frühstück gibt es Overnight Oats aus Haferflocken, Chiasamen, Reismilch und Himbeeren. Dazu schnippel ich mir dann noch Möhren und Gurke als Snack. Oder Pflaumen. Mal schauen :)

Wie läufts bei euch?

2 Kommentare

  1. Hallöle,
    schön, dass es bei dir gut klappt. Bei mir ist das glücklicherweise auch der Fall.
    Ich habe einen kleinen Tipp für dich: Du magst ja die Soya-Vanillemilch so gern. Soya-Vanillemilch hab ich zwar noch nicht ohne Zucker gefunden. Dafür aber einen Reis-Vanilledrink beim Rossmann. Vlt ist der ja auch was für dich? :)
    Liebe Grüße und viel Erfolg weiterhin!

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