{Rezept} Schnelle Pfannenbrötchen mit Schnittlauch-Frischkäse

Seit meinem Vegan-Experiment in der Fastenzeit und dem Wunsch möglichst wenig (in Plastik) verpackte Lebensmittel zu kaufen, habe ich gemerkt wie gut und lecker die einfachsten Dinge sind. Auch auf dem Frühstückstisch braucht man nicht drei Sorten Aufstrich/Belag, eine tut es eigentlich auch. Denn gerade Käse, den mein Mann und ich schon mal ganz gern essen, gibt es bei uns nicht unverpackt. Deshalb kaufen wir immer nur eine Sorte. Reicht völlig aus!

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{Rezept} Zum Valentinstag: Beeren-Schoko-Kuchen

Morgen ist Valentinstag. Diesen Tag kann man lieben oder hassen, total feiern oder einfach ignorieren.
Ich für meinen Teil bin kein großer Fan von Kitsch und brauche dementsprechend keine herzförmigen Pancakes ans Bett oder eine Badewanne voll Pralinen und Rosen.

Ich bin aber auch nicht absolut gegen diesen Feiertag, sondern nutze die Gelegenheit, euch ein kleines zum Anlass passendes Rezept zu zeigen. Wer die volle Dröhnung braucht, kann den Kuchen ja gern in Herzform backen ;)

Das besondere am Rezept: Ich habe es meiner Ernährung angepasst, es enthält kein (Getreide-)Mehl und keinen Zucker, demnach ist es also wieder kohlenhydratreduziert und natürlich glutenfrei.

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{Rezept} Choco-Coco-Balls – #projektzuckerfrei

Oh man, was für eine Woche.
Nach dem die ersten drei mir total leicht von der Hand gingen, gibt es aktuell viele Tage, an denen ich es nicht mehr ganz so genau nehme. Mit dem Zuckerverzicht. Es war dann mal ein Stück Kuchen. Oder ein Cappuccino aus dem Kühlregal.
Aber: Ausnahme bleibt Ausnahme. Auf jeden Fall zieh ich das noch bis Ostern durch. Und damit ich für’s nächste Mal gewappnet bin dachte ich mir, bereite ich einfach eine zuckerfreie Süßigkeit als Ausweichmöglichkeit zu. Nach ein bisschen googlen und ausprobieren, entstanden dann diese super einfachen Pralinen:

Choco-Coco-Balls

Sie bestehen nur aus wenigen Zutaten, nämlich Datteln, Nüssen und Kakaopulver und sind blitzschnell zubereitet. Alle Zutaten müssen einfach nur zerkleinert und zusammengeknetet werden. Mein Billig-Standmixer hatte mit den Datteln ganz schon zu kämpfen, aber im Endeffekt hat es super funktioniert. Die Datteln müssen nämlich gar nicht ganz glatt püriert werden, auch mit kleinen Stückchen schmecken die Pralinen super lecker.

Choco-Coco-Balls

Je nachdem, welche Nüsse du nimmst, schmecken sie Kugeln ein bisschen anders. Ich habe ein bisschen Resteverwertung betrieben und eine gute Mischung aus Walnüssen, Mandeln, Haselnüssen und Cashews drin. Geht auf jeden Fall gut!
Nach der Zubereitung gehen die Pralinen am besten erstmal ein paar Stunden in den Kühlschrank. Am besten über Nacht. So werden sie etwas fester und können gut durchziehen.

Choco-Coco-Balls

Und sie schmecken wirklich wirklich süß und schokoladig. Sogar mein Bruder, der Datteln eigentlich überhaupt nicht mag, hat sofort nach dem Rezept gefragt. Hier hast du es ;) Viel Spaß beim Nachmachen und Genießen!

{geschrieben} Warum es mir leicht fällt – #projektzuckerfrei

12 Tage sind es bereits. Zeit für das erste Resumee.
Ich bin ganz ehrlich: Es fällt mir leicht. Es gab bisher keinen Moment, an dem ich hinschmeißen wollte. Keine Situation, in der ich eine Ausnahme machen wollte. Es läuft einfach irgendwie.

Warum das so ist?

Wie ich im ersten Beitrag schon schrieb, setze ich mich schon seit Jahren mit meiner Ernährung auseinander. Ich behaupte mal, zu 80% war meine normale alltägliche Ernährung eh schon zuckerfrei. Da ich auch kein Fleisch esse und viel selbst mache (z.B. auch Brot), fallen viele „Fallen“ sowieso weg für mich. Bei meinem ersten Einkauf für die Fastenzeit blieben also nur wenige Dinge im Regal stehen. Vanillequark zum Beispiel, den ich ess ich gern mit Früchten und Müsli zum Frühstück. Und meine geliebte Vanille-Sojamilch! Hach ja. Da kam beides nur als pure Variante mit. Ist aber auch völlig okay :)

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Warum dann dieses Projekt?

Zum anderen ist mein Hauptproblem, dass ich auf jede Art von Emotion mit Essen reagiere. Wenns mir gut geht, gönne ich mir gern was. Das geht meist ganz gut mit einem leckeren Smoothie. Oder Quark mit Blaubeeren! Ich liebe Blaubeeren! Wenns mir schlecht geht, ist Essen meine Ablenkung. Und dann schneide ich mir natürlich keine Möhre, sondern kauf mir ne Flasche Wein und ne Tafel Schokolade. Die letzten 2-3 Monate war meine Gefühlslage eher… beschissen. Da kam also ernährungstechnisch einiges zusammen: Schokolade, Weingummi, Chips, Eis, Kuchen und vieles mehr.
Das schlimme am Zucker ist: Du willst immer mehr und du brauchst immer mehr. Ich hing irgendwann echt tief drin. Wenn mein Supermarkt irgendwas im Angebot hat, habe ich gleich mehrere Tüten gekauft. Falls ich wieder einen schlechten Abend habe und dringend was Süßes brauche. Und wenn man so eine Tüte erstmal im Haus hat, wird sie natürlich direkt vernichtet.
Nachdem das neue Jahr dann eher mittelmäßig startete, fasste ich dann Anfang Februar den Entschluss: Es muss sich etwas ändern! Ich möchte etwas ändern! Ich möchte wieder glücklich sein!
Als mir das Projekt Zuckerfrei über den Weg lief, war klar: Damit fange ich jetzt an!
Und dann habe ich einfach angefangen.

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Ich sage nicht, dass ich nie Lust auf was Süßes habe. Besonders die Bonbon-Schale auf der Arbeit reizt mich manchmal schon sehr. Aber ich weiß eben auch, dass ich das nicht mehr brauche, sondern nur aus Gewohnheit reingreifen würde. Und dass es auch ohne geht.

Jetzt werd ich erstmal wieder in der Küche verschwinden und mein Essen für morgen für die Arbeit vorbereiten. Zum Frühstück gibt es Overnight Oats aus Haferflocken, Chiasamen, Reismilch und Himbeeren. Dazu schnippel ich mir dann noch Möhren und Gurke als Snack. Oder Pflaumen. Mal schauen :)

Wie läufts bei euch?

{Rezept} Spagetti mit Brokkoli-Curry-Soße

Zuhause fällt mir die Umstellung wirklich alles anderes als schwer: Das #projektzuckerfrei ist gut angelaufen und ich bin sehr zufrieden mit mir, was die Ernährung angeht. Näheres gibt es demnächst in einem Extra-Post.

Heute habe ich ein Rezept für euch. Ich bin ja schon länger ein Freund der asiatischen Küche und ich liebe Kokosmilch. In Verbindung mit Curry. Und Brokkoli! Und weil ich nicht immer mein klassisches Kichererbsen-Curry essen mag, habe ich mal ein wenig experimentiert.

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{Rezept} Spagetti mit Brokkoli-Curry-Soße
Ingredients
  • 50g Dinkelvollkornspagetti
  • einen kleinen Kopf Brokkoli
  • eine halbe Stange Lauch
  • 50g Räuchertofu
  • 400ml Kokosmilch
  • 1 TL Kokosöl
  • Curry, Paprikapulver, Salz, Pfeffer
  • Parmesan und Pinienkerne
Instructions
  1. Zuerst den Brokkoli in kleine Röschen schneiden, Lauch und Räuchertofu mundelrecht würfeln.
  2. Nudelwasser aufsetzen und die Spagetti wie gewohnt kochen. Gleichzeitig einen Topf mit Wasser aufsetzen, um den Brokkoli bissfest zu garen.
  3. In einer Pfanne das Kokosöl erhitzen und Lauch und Tofu anbraten. Gewürze dazugeben und kurz mit anbraten, dann das ganze mit Kokosmilch aufgießen. Unter umrühren aufkochen lassen, dann den Herd runterschalten.
  4. Jetzt den Brokkoli und die Spagetti dazugeben und noch ein paar Minuten köcheln lassen.
  5. Mit Parmesan und Pinienkernen anrichten und genießen! :)

 

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Lecker!

Ich freu mich immer sehr, wenn ich in der Küche experimentiere und es mir so gut gelingt, dass ich entscheide, das Gericht für den Blog zu fotografieren. (Ja, so ist die Reihenfolge bei mir. Kochen – gut finden – fotografieren – bloggen. Noch nie ist es bei mir vorgekommen, dass ich mir vorher überlegt habe, was ich gerne mal bloggen möchte, um es dann zu kochen…)
Außerdem macht es mich zufrieden, dass gesunde ausgewogene Ernährung so gut schmeckt und das Kochen so einfach ist. So fällt eine gesunde Ernährung viel leichter und die Frage, ob ich mir einen Döner hole oder lieber was koche sich gar nicht erst stellt :)

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Guten Appetit und eine schöne Woche wünsche ich euch!