{Rezept} Vegane Mayonaise

Anfang des Jahres machte ich ein spontanes Experiment: Ich ernährte mich über die Fastenzeit vegan. Einfach, um das mal auszuprobieren. Und weil ich eigentlich sicher war: Für immer könnte ich das niemals, ich liebe Käse in vielen Variationen! Ohne geht nicht.

Dachte ich. Jetzt – 6 Monate später – denke ich, man kann zumindest mal darüber nachdenken. Aus aktuellem Anlass. Tierische Lebensmittel bewusster verzehren und viel weniger davon kaufen. In kleinen Schritten schauen, worauf man vielleicht doch verzichten kann und welche Alternativen es gibt.

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{Rezept} Schnelle Pfannenbrötchen mit Schnittlauch-Frischkäse

Seit meinem Vegan-Experiment in der Fastenzeit und dem Wunsch möglichst wenig (in Plastik) verpackte Lebensmittel zu kaufen, habe ich gemerkt wie gut und lecker die einfachsten Dinge sind. Auch auf dem Frühstückstisch braucht man nicht drei Sorten Aufstrich/Belag, eine tut es eigentlich auch. Denn gerade Käse, den mein Mann und ich schon mal ganz gern essen, gibt es bei uns nicht unverpackt. Deshalb kaufen wir immer nur eine Sorte. Reicht völlig aus!

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{Diskussion} Nachhaltige Ideen für die Fastenzeit – mit denen du sofort beginnen kannst!

In drei Tagen, am Aschermittwoch, beginnt die Fastenzeit. Fasten ist schon längst nicht mehr nur eine religiöse Tradition, sondern wird auch unter gesundheitlichen Aspekten als nützlich betrachtet. Auch wird die Fastenzeit mittlerweile von vielen Menschen als Zeit des Zu-sich-Findens, des Loswerdens von Lastern oder schlicht als Experiment genutzt.

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{Rezept} Choco-Coco-Balls – #projektzuckerfrei

Oh man, was für eine Woche.
Nach dem die ersten drei mir total leicht von der Hand gingen, gibt es aktuell viele Tage, an denen ich es nicht mehr ganz so genau nehme. Mit dem Zuckerverzicht. Es war dann mal ein Stück Kuchen. Oder ein Cappuccino aus dem Kühlregal.
Aber: Ausnahme bleibt Ausnahme. Auf jeden Fall zieh ich das noch bis Ostern durch. Und damit ich für’s nächste Mal gewappnet bin dachte ich mir, bereite ich einfach eine zuckerfreie Süßigkeit als Ausweichmöglichkeit zu. Nach ein bisschen googlen und ausprobieren, entstanden dann diese super einfachen Pralinen:

Choco-Coco-Balls

Sie bestehen nur aus wenigen Zutaten, nämlich Datteln, Nüssen und Kakaopulver und sind blitzschnell zubereitet. Alle Zutaten müssen einfach nur zerkleinert und zusammengeknetet werden. Mein Billig-Standmixer hatte mit den Datteln ganz schon zu kämpfen, aber im Endeffekt hat es super funktioniert. Die Datteln müssen nämlich gar nicht ganz glatt püriert werden, auch mit kleinen Stückchen schmecken die Pralinen super lecker.

Choco-Coco-Balls

Je nachdem, welche Nüsse du nimmst, schmecken sie Kugeln ein bisschen anders. Ich habe ein bisschen Resteverwertung betrieben und eine gute Mischung aus Walnüssen, Mandeln, Haselnüssen und Cashews drin. Geht auf jeden Fall gut!
Nach der Zubereitung gehen die Pralinen am besten erstmal ein paar Stunden in den Kühlschrank. Am besten über Nacht. So werden sie etwas fester und können gut durchziehen.

Choco-Coco-Balls

Und sie schmecken wirklich wirklich süß und schokoladig. Sogar mein Bruder, der Datteln eigentlich überhaupt nicht mag, hat sofort nach dem Rezept gefragt. Hier hast du es ;) Viel Spaß beim Nachmachen und Genießen!

{Rezept} Spargel mit Tomatenvinaigrette (vegan)

Spargelzeit!
Seit Wochen esse ich fast nichts anderes als Spargel. Besonders gerne den Grünen, den braucht man nämlich nicht zu schälen ;) Einfach so angebraten, als Ofengemüse, als Salat, zu Nudeln, zu Kartoffeln… Gestern gab’s auch schon den Weißen ganz klassisch mit Kartoffeln und (gekaufter) Sauce Hollandaise.

Heute hab ich dann mal was ganz neues ausprobiert. Weißen Spargel mit Tomatenvinaigrette, dazu Süßkartoffelpüree. Ich hab im Internet nach einer fettarmen Alternative für Sauce Hollandaise gesucht und habe festgestellt: Das ist nix. Hollandaise geht nur mit viel Butter und Ei. Also suchte ich weiter und fand eine komplett andere Alternative: kalte Vinaigrettes!

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Die Idee fand ich so interessant, dass ich das gleich ausprobieren musste. Weil ich keine Kartoffeln im Haus hatte, nahm ich als Beilage eine Süßkartoffel und ein bisschen Feldsalat. Und der Optik wegen gab’s noch ein veganes Schnitzel aus dem Kühlregal dazu. Auf einen Spargelteller gehört für mich irgendwie ein Schnitzel, auch wenn ich das seit Jahren schon nicht mehr esse… ;)

Zubereitung:

1. Den Spargel schälen und die Enden abschneiden. Schalen und Enden mit einer Scheibe Zitrone und je einem TL Salz und Zucker in einen Topf mit Wasser werfen. Den Sud zum Kochen bringen und etwa 10 Minuten ziehen lassen. Dann die Schalen und Co durch ein Sieb abseihen und den Spargel in das Kochwasser werfen. Je nach Dicke des Spargels 10-20 min kochen.

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2. Die (Süß-)kartoffeln schälen und in Würfel schneiden und ebenfalls aufsetzen. Wenn sie weich sind, das Kochwasser abgießen und die Kartoffeln stampfen. Nach Belieben würzen, ich mag bei Süßkartoffel gern nur Pfeffer und Zimt. Wer’s cremiger mag, fügt noch einen Löffel Margarine/Butter hinzu.

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3. Für die Vinaigrette das Gemüse und die Kräuter kleinschneiden und in einen Mixer/Häcksler geben. Einen TL Öl hinzugeben und mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Dann nach Geschmack mit Balsamico aufgießen. Am besten schmeckt es, wenn es jetzt noch ein bisschen steht und durchzieht. :)

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4. Wer mag, brät sich nun noch ein Schnitzel dazu :)

5. Alles auf einem Teller anrichten, servieren und genießen!

Ich war wirklich überrascht, wie gut mir der Spargel auf diese Weise schmeckt. Das Schnitzel war ein wenig überflüssig, aber das Süßkartoffelpüree eine interessante Kombination dazu. Beim nächsten Mal reicht mir aber auch ein grüner Salat dazu, da die Vinaigrette schon sehr intensiv schmeckt.


Eine Portion Spargel hab ich jetzt noch im Kühlschrank! Immer her mit euren Rezepten! Was sollte ich unbedingt mal ausprobieren? Wie esst ihr Spargel am liebsten?>