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{Gastpost} DIY Jeansshorts im Used Look

Hello again! Ich sag einfach: Hello again!
Ich weiß, es ist über ein Jahr her, dass ich das letzte Mal auf Katha’s Blog posten dürfte, also stell ich mich nochmal kurz vor: Hi, ich bin die Franzi und darf heute zum zweiten Mal hier etwas schreiben!
Ich backe normalerweise eher, als dass ich nähe, aber diesmal hab ich mich auch mal an Stoff gewagt, denn es ist Sommer und da hab ich jedes Jahr immer ein kleines Problem: Ich gehöre nicht grade zu den Menschen, für die die Modeindustrie ihre Sachen schneidert, und daher finde ich im Sommer so gut wie nie eine schöne Jeans-Shorts. Mit einer Hosengröße 44 ist es eben nicht so leicht, etwas zu finden, dass nicht überall zwickt und kneift. Letzte Woche bin ich dann auf ein interessantes DIY Projekt gestoßen, dass mir die lange Suche nach einer Shorts dieses Jahr erspart. Einfach eine lange Jeans zu einer kurzen machen. Ich weiß, die Idee ist nicht neu, aber dabei war auch beschrieben, wie man einer Jeans einen coolen „used“-Look verpasst und beides zusammen macht eine langweilige alte Jeans zu einem echt tollen neuen Stück.

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Ich hab gleich 2 Jeans abgeschnitten und eine alte schon fertige Shorts ein bisschen aufgeraut.
Ihr braucht:
Schere
Schneiderkreide
Cutter
Pinzette
Geodreieck
Schmirgelpapier
eine bequeme Hose, die ihr als lange Hose nicht mehr anzieht

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Zuerst müsst ihr die (noch) lange Hose anziehen und anzeichnen, wie kurz ihr sie haben wollt. Achtung: Wenn ihr sie nachher unten noch umnähen wollt, dann etwas länger lassen. Kürzer geht immer, länger machen ist schwierig. Ich habe eine umgenäht und eine so gelassen. Letztere hab ich hinten auch ein wenig länger als vorne geschnitten, das ist ganz angenehm beim Sitzen. Und wer will, darf sich auch anzeichnen, wo und wie viele Aufrauhungen nachher auf die Hose sollen. Dann ausziehen und die Beine abschneiden.

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Wenn ihr die Hose nicht umnähen wollt, dann fangt ihr unten am Rand an, an allen losen weißen Fäden zu ziehen und die ganze Schnittstelle unten mit dem Schmirgelpapier aufzurauen. Wenn euch der Rand soweit gefällt, dann geht’s weiter mit dem Rest der Hose. Um eine grobe offene Stelle mit Querfäden zu machen, schneidet ihr mit dem Cutter zweimal parallel in die Hose. Vorher müsst ihr natürlich eine dicke Pappe in das Hosenbein stecken, sonst schneidet ihr ganz durch die Hose. Dann kommt eig. auch schon der „schwierigste“ Teil: Aus der geschnittenen Stelle zieht ihr mit der Pinzette nach und nach alle längs verlaufenden Fäden (die blauen) raus, sodass nur die querliegenden weißen Fäden übrigbleiben. Danach könnt ihr die Ränder oben und unten auch nochmal mit dem Schmirgelpapier aufrauen. Wer keine so krassen „Löcher“ haben möchte, der schneidet mit dem Cutter die Hose mehrfach leicht an (dabei nur die Oberfläche anschneiden und nicht ganz durchschneiden) und raut sie dann direkt auf.

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Eine der beiden Hosen hab ich unten umgeschlagen und nur an den Seitennähten fest genäht. Wenn man dann über die Kanten ordentlich bügelt, bleiben sie auch umgeschlagen.
Das war’s! Die genaue Gestaltung bleibt euch überlassen. Ob ihr wie ich enge Hosen oder doch liebe weite verwendet ist egal, Hauptsache sie sitzt gut.

Schönen Sommer euch und liebe Grüße!
Franzi 

Ps. Danke, Katha! :)

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