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Willkommen 2019 – schön, dass du da bist!

Anfang 2018 nahm ich mir viel vor. Ich hatte 18 Pläne, damit 2018 wundervoll besonders wird. Die Motivation war hoch, ich wollte endlich wieder mehr laufen, mehr Gitarre spielen, mehr erleben. Doch nach wenigen Wochen waren die meisten Punkte dieser Liste schon wieder in Vergessenheit geraten und der Alltag trat ein. Warum? Ich versuche mich mal an einem Rückblick und erzähle danach, wie ich in diesem Jahr zu neuen Vorsätzen stehe.
Eins gleich mal vorweg: 2018 war ein gutes Jahr und 2019 wird es sicher auch!


Von Vorsätzen, die eigentlich gar nicht zu mir passen

Man hört es wieder – wie in jedem Jahr – zwischen den Tagen aus allen Richtungen: Das neue Jahr wird DAS Jahr! Das Jahr, in dem man endlich aufhört zu rauchen, endlich 20kg abnimmt, endlich einen neuen Job oder die Liebe des Lebens findet… diese Liste könnte ich ewig fortsetzen. Auch ich lasse mich immer wieder hinreißen, mir hochtrabende Ziele zu setzen.
Ich fand Luises Idee mit den 18 Plänen für 2018 so hübsch, dass ich gar nicht darüber nachgedacht habe, ob ich überhaupt sinnvolle 18 Wünsche und Vorhaben zusammenkriege. Und so fanden mehr oder weniger undurchdachte Pläne wie „mehr laufen“, „ein perfekter Sommer“ oder „Yoga lernen“ einen Platz. Obwohl sie eigentlich nicht (mehr) wirklich zu mir passten. Das sind Vorsätze, die ich mir seit gefühlten fünf Jahren immer wieder auf die Liste setze und nie zur Priorität mache.

Von Vorsätzen, die eigentlich keine sind

2018 hatte einige Highlights für mich. An erster Stelle steht definitiv unsere Hochzeit im Mai, ein wirklich großartiges Fest! Ich habe relativ spontan meinen Geburtstag im engsten Freundes- und Familienkreis gefeiert. Nichts großes, aber ein sehr schöner Abend. Ich war im Sommer zu Gast auf einer Überraschungsparty einer Schulfreundin, die ich bestimmt seit 10 Jahren nicht gesehen habe. Das war so schön, dass wir uns letzte Woche mit ein paar Leuten bei einer Feuerzangenbowle schon wieder getroffen haben.
Hochzeit, Geburtstag und Freunde-Zeit standen auf meiner Liste, das sind also Pläne, die ich als „erreicht“ abhaken könnte. Aber ist das bei solchen Dingen nicht irgendwie irreal?

Von Vorsätzen, die immer größer wurden

Neben diesen Dingen gab es aber auch Vorsätze, die mich das Jahr über nicht losließen. Im Gegenteil: Die sogar immer wichtiger wurden. Ich formulierte es Anfang des Jahres als „Bewusster leben“ ohne spezielle Ziele. Im Laufe des Jahres setzte ich mich immer mehr damit auseinander. Ich trenne den Müll bewusster und versuche, ihn zu reduzieren. Kosmetik und Putz-/Waschmittel, die zur Neige gehen, werden durch nachhaltigere Alternativen oder DIYs ersetzt. Auch beim Basteln und Nähen agiere ich immer umweltfreundlicher. Ich verbrauche vorhandenes Material und achte beim Neukauf von Stoffen auf ein Bio-Siegel. Mehr dazu findest du in den Beiträgen Wie ich #DIYdontbuy zu meiner Herausforderung mache und Basteln, Nähen und Nachhaltigkeit – Wie geht das zusammen?
Gerade in der zweiten Jahreshälfte merkte ich, wie wichtig mir das Thema ist und setzte mich immer mehr damit auseinander. Ich las viel im Internet quer und entdeckte einige interessante Blogs und Instagram-Accounts. Ich stieß auf einige interessante Ideen zum Selbermachen und schrieb mir eine lange Ausprobieren-Liste für Kosmetikartikel, Waschmittel und Fertigprodukte aus der Küche.
Du hast sicherlich gemerkt, dass sich der Schwerpunkt meines Blogs ein wenig verändert hat. Das war für mich nur eine logische Folge und ich bin selbst ganz gespannt, wohin mich das in nächster Zeit noch führen wird. Ich nähe immer noch sehr gerne und das wird sich so schnell nicht ändern. Aber das Nähen wird tatsächlich – wie in letzter Zeit schon – eher einen kleineren Teil einnehmen.

Tschüss 2018 – Hallo 2019!

Das vergangene Jahr war emotional. Voller freudiger Höhepunkte und gleichzeitig ein Jahr des Nachdenkens und der Auszeit. Ein Jahr der Selbstfindung und der Zufriedenheit. 2019 wird sicher nicht weniger emotional und sicherlich auf seine Weise schön und wertvoll. Und ich habe für die nächste 365 Tage demnach nur einen Vorsatz:
Ich möchte mir selbst treu bleiben, das Leben so nehmen wie es kommt und jeden einzelnen Tag so genießen, wie er ist!

Ich wünsche euch ein frohes neues Jahr!
Wie steht es mir euren Vorsätzen aus 2018? Und was sind eure Pläne für 2019?

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