{12 Letters Of Handmade Fashion} K wie Kleid

Endlich finde ich wieder Zeit, bei 12 Letters of Handmade Fashion teilzunehmen!
Wobei das auch nur so halb stimmt. Katha zog nämlich den Buchstaben K und ich habe da schon vor einiger Zeit ein Kleid genäht. Ein besonderes Kleid. Eines, mit dem ich bereits auf drei Hochzeiten eine ganze Nacht lang durchgetanzt habe.
Und ich habe es noch nicht geschafft, dieses Kleid auf dem Blog zu zeigen. Was auch schlicht und einfach daran lag, dass ich einfach nicht wusste, wie ich es gut in Szene setzen kann. Jetzt habe ich mich spontan entschieden: Ich zeige euch einfach die Realität. Wie ich mit diesem Kleid die Tanzfläche unsicher gemacht habe!

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Come on, let’s twist again like we did last summer …

Seit die Einladungen zu Hochzeiten sich häufen, hatte ich die Idee im Kopf, mir mal ein schönes zum Anlass passendes Kleid zu nähen. Doppellagig mit Spitze. Das Unterkleid etwas kürzer, das Spitzenüberkleid etwas länger. Trotzdem nur maximal knielang, ich bin kein Freund von langen Kleidern. Lange blieb das aber eine reine Idee, die Hochzeitstermine waren schließlich noch ein bisschen hin. Und wie immer wurde es dann auf den letzten Drücker vor der ersten Feier fertig!

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Mitten aus der Feier gegriffen 🙂

Und dazu ein paar Näh-Fakten: Schnitt ist das Lady Skater Dress von Kitschy Coo. Ich habe die Teilung in der Taille allerdings bestimmt um 5 cm angehoben. Genau weiß ich es nicht mehr, aber die Teilung saß bei mir fast auf der Hüfte, was einfach nicht gut aussah. Ich vermute, der Schnitt ist einfach auf eine größere Körperlänge ausgelegt.
Für das Unterkleid habe ich dann auch etwa 10 cm von der Rocklänge weggenommen und das Oberteil gerade über der Brust abgeschnitten.
Da ich keine perfekte dehnbare Spitze gefunden habe, musste ich seitlich einen nahtverdeckten Reißverschluss einarbeiten. Leider hat der keine besonders gute Qualität und hakt beim Zuziehen, das ärgert mich ein bisschen. Aber normalerweise muss man den ja nur einmal am Abend schließen. 😉

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Perfekt getroffen, um mal einen Blick auf den seitlich eingearbeiteten Reißverschluss zu werfen 😉

Für die Ärmel habe ich mich an Fredis Anleitung für die Tulpenärmel bedient. Ganz ohne Ärmel wollte ich nicht und normale Ärmel waren mir zu sportlich. So war dies die perfekte Lösung!

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Beim Polka bin ich die erste auf der Tanzfläche! Das macht einfach so viel Spaß!

Das Kleid ist wirklich super bequem und sitzt perfekt. Ich habe es auf allen drei Feiern sehr gern getragen und mich sehr wohl damit gefühlt. Und solange ich keine Idee für ein zweites festliches Kleid habe, werde es auch immer wieder aus dem Schrank holen 🙂

Ich hoffe, euch gefallen auch diese Fotos der etwas anderen Art heute 😉
Und weil dieses Kleid auch gut zur DIY-your-Closet-Aktion (ebenfalls bei Katha) passt, verlinke ich mich dort auch gerne noch!

Ich wünsche euch eine schöne herbstliche Woche! 🙂

{genäht} Kimono Tee mit Streifen

Schon wieder ein Kimono Tee. Weil es so schnell genäht ist und durch einfach Änderungen gleich viel mehr her macht. Ab zum MMM damit.

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Diesmal habe ich nicht nur das Rückenteil geteilt, sondern auch auf gleicher Höhe das Vorderteil. Den oberen Bereich habe ich einen wunderschön gestreiften Stoff verwendet, für den unteren Bereich einen mintfarbenen. Mint ist für mich immer noch die unangefochtene Nummer Eins. Wunderschöne Farbe!

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Der Stoff ist ein Baumwolljersey, der ist relativ dick im Vergleich zu dem leichten Stoff von Kimono Tee von letzter Woche. Das Shirt ist also nichts für die heißesten Hochsommertage. Da diese hier im Norden Deutschlands ja aber eh recht begrenzt sind, trage ich es eben an all den anderen Sommertagen 🙂

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Hach, wie gern ich mir diese Fotos ansehe, auf denen meine Mallorca-Bräune so schön zur Geltung kommt! 😀 Hier nutzt man ja selten die Gelegenheit, sich mehrere Tage hintereinander stundenlang im Bikini in die Sonne zu legen. Andererseits hätte ich auch gar nicht die Geduld dazu. Und ständig irgendwelche Dinge im Kopf, die ich noch erledigen wollte. Das kann ich nur im Urlaub richtig abschalten.

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Mittlerweile bin ich aber gedanklich schon wieder voll im Arbeitsalltag. Bereite Arbeitsmaterial vor, richte meinen Klassenraum ein und so weiter. Da ich dabei auch vieles selbst mache, überlege ich gerade, ob ich einiges davon auch wieder auf meinem Blog zeigen mag. Wenn das auf Interesse stößt? Ich überlegs mir mal 🙂

Bis dahin: Genießt noch die Restsonne!

{genäht} Kimono-Tee mit Spitze

Hallo Welt!

Der Blog erwacht mit diesem Beitrag aus seiner spontanen ungeplanten Sommerpause! Die letzten drei Wochen habe ich einfach nur die freie Zeit genossen, Urlaub gemacht, mit Freunden gegrillt, Fußball gespielt, am Pool gelegen… was man halt im Sommer so macht!

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Zwischendurch saß ich natürlich auch mal ein bisschen an der Nähmaschine, um meine Me-Made-Sommergarderobe zu vervollständigen. Altbewährte Schnitte und Farben, wie auch im letzten Sommer, das war meine Devise.

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Dieses Shirt, was von vorn eher unscheinbar wirkt, zeigt erst bei der Rückansicht das besondere Etwas. Ich habe das Rückenteil geteilt und die obere Hälfte aus einer Lage dehnbarer Spitze genäht. Ich hatte zuerst überlegt, die Spitze über den Jersey zu legen. Aber dann dachte ich: Wenn schon Sommer-Shirt, dann richtig!

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Sowohl die Spitze als auch der Jersey sind sehr dünn und fallen super leicht. Perfekt, um das Shirt einfach über den Bikini zu werfen und ab zum Badesee zu fahren!

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Schwimmen kann man in unserem Badesee zur Zeit leider nicht, aber zum Fotos machen fand ich ihn super! Mein Fotograf und ich haben also gleich noch ein paar mehr Outfits mit neuen genähten Sommerteilen abgelichtet, die ich euch in den Tagen und Wochen zeigen werde! Auch ein paar Rezepte sind in Planung, genauso wie Weiterführung meiner Nähschule.

Bis dahin, lasst es euch gut gehen und genießt den Sommer!