{genäht} Schickes Etuikleid aus Sweat

Letztes Jahr habe ich mir ganz spontan am 23. Dezember noch ein Weihnachtskleid genäht. Die Wunsch nach einem Kleid für die Festtage entsprang dem Sew Along beim MeMademittwoch (wo ich natürlich auch heute dabei bin, passenderweise ist heute Mittwoch ;)). Aber die Teilnahme habe ich so kurzfristig dann nicht mehr geschafft. Über den Sommer hing das Kleid natürlich im Schrank, aber bei den aktuellen Temperaturen trage ich es wieder total gern: Mein Etuikleid aus Sweat!

Etuikleid aus Sweat

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{genäht} Kuschelpulli mit zarten Federn

Kennt ihr auch diese Tage, an denen man gern mit kuscheligem Pulli unterwegs ist, obwohl das Wetter total sommerlich wirkt? Vielleicht ist das auch nur so eine Eigenart von mir, aber ich liebe einfach kuschelige Pullis!

Für etwas wärmere und trotzdem gemütliche Tage liegt dieses Teil in meinem Kleiderschrank:

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Fledermausärmel für die Bewegungsfreiheit, Alpenfleece für die Kuscheligkeit und Dreiviertelärmel, damit man nicht vor Hitze eingeht. Und natürlich ein pastellfarbener Print für die frühlingshafte Leichtigkeit :)

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Genäht habe ich mal wieder das Shirt aus der Handmade Kultur, wie schon hier in grau, hier in senfgelb und hier mit Hüten. Super bequemer Schnitt, den ich immer wieder gern hervorhole!

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Ausschnitt und Saum mal wieder nur umgeschlagen ohne Bündchen. Weils einfach schneller geht und der dicke Stoff mit den vielen Lagen sonst schnell zu wulstig wird. Die Zwillingsnadel ist da mein bester Freund. ;)

Im Moment rattert die Nähmaschine auch wieder öfter, sodass ich bald wieder mehr schreiben kann. Und in sieben Tagen ist auch schon der letzte Schultag vor den Sommerferien! Da kann ich dann endlich mal wieder zur Ruhe kommen und neue Kräfte sammeln!

Ich wünsche eine schöne Restwoche! Bis bald!

{genäht} Pastellgelbes Pullover-Kleid

Regen. Es ist nasskalt und windig. Und es ist morgens beim Aufstehen immer noch dunkel. Meine Stimmung ist auf dem Nullpunkt. Ich möchte mich am liebsten einfach nur an die Heizung verkriechen und mich stundenlang durch Youtube klicken. (Heute stöbere ich natürlich nebenbei bei RUMS ;) )

So langsam habe ich die Nase voll. Von Dunkelheit, von unbeständigem Wetter, zerzausten Haaren und nassen Socken.
Und so verführte mich meine Sehnsucht nach Sonne, Licht und Leben ganz plötzlich dazu, einen Haufen frühlingsleichter Stoffe zu kaufen und meine Frühlings-/Sommergarderobe zu planen. Gestern kam das Paket an und ich hoffe, ich finde ganz bald Zeit zum Nähen!

Da das Wetter allerdings noch gegen Blusen und offene Schuhe ist, trage ich in den letzten Tagen diesen Pullover besonders gern:

Gelber Pullover

Es ist schon fast mehr ein Kleid als ein Pullover und ist schnitttechnisch ein recht geglücktes Experiment. Basis war natürlich die Martha, nur eben mit weiteren langen Ärmeln, durchgehendem Vorderteil, weiterem Brustteil, verlängert bis über den Po, Nahttaschen und selbsterdachtem Schalkragen.

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Optisch find ich den Kragen nun echt armseelig, seit ich weiß, wie kuschelig und schick der überlappende Kragen der Lynn aussieht. Aber gut, das hier ist eben ziemlich undurchdachte Marke Eigenbau. Dafür gefällt es mir dann doch ganz gut. Das Kunstleder hier ist sogar dassselbe, wie an meinem Kuschelhoodie.

Der Stoff ist ein Sommersweat von Stoff und Stil und deshalb nicht mega warm und kuschelig. Aber für einen Sonntag, an dem ich ständig zwischen Bett, Nähmaschine und Küche unterwegs bin ist das genau richtig. Nicht zu warm und mit genug Bewegungsfreiheit. Und natürlich lang genug, dass ich nur eine Leggins oder Strumpfhose dazu anziehen brauch :)

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Hach ja, immerhin erinnert das Gelb schon schön an wärmere Tage und Sonnenschein.
Bis dahin: Zieht den Lieblingspulli an und macht’s euch gemütlich! :)

{12 Letters Of Handmade Fashion} W wie Winter-Lieblingspullover

Capsule Wardrobe. Minimalism. Essentials.
Das waren die Startstichworte, mit denen ich vor ziemlich genau einem Jahr meinen Kleiderschrank zum ersten Mal ausgemistet habe. Habe mich bei dem #myspringessentials beteiligt, ein paar #myfallessentials genäht und mir vorgenommen: Keine Kompromisse mehr.
Das Jahr 2015 war klamottentechnisch ziemlich experimentell, aber auch sehr zufriedenstellend. Daher möchte ich diesen Gedanken 2016 gern weiterführen. Neue Klamotten gibt’s nur, wenn ich wirklich welche brauche. Jedes neue Stück muss mit mehreren vorhandenen problemlos kombinierbar sein. Und wenn ich mir zutraue, dann nähe ich das Teil gern selbst.

Tollerweise bin ich mit diesen Überlegungen alles andere als allein. Zwölf Blogger haben sich gemeinsam eine Aktion ausgedacht, mit der 2016 ein Jahr voller selbstgenähter kleiderschrankfüllender Kleidungsstücke sein wird: 12 Letters of handmade fashion.
Der Plan: Jeden Monat zieht einer der zwölf willkürlich einen Buchstaben, der dann der Anfangsbuchstabe für das Monatsprojekt darstellt. Wer möchte, darf sich anschließen. Am Ende des Monats gibt es dann eine Übersicht aller Teilnehmer.

Und für Januar zog Selmin ein W.

Und ich so: Ähhhh, was bitte? W? Weste fiel mir ein. Eine Steppweste hätt ich vielleicht gern. Das ist aber nichts zum Selbernähen. W. Wickelrock. Mag ich nicht. W. Ach, keine Ahnung. Ich muss schummeln:

Ich zeige euch heute meine liebsten Winter-Pullover!
Fängt ja wohl eindeutig mit W an!

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Und was passt zum aktuellen Winterwetter besser, als ein kuscheliger Hoodie?
In meinem Kopf existierte so ein Pulli schon länger, auf dem Stoffmarkt im September fand ich dann auch endlich einen passenden Sweat in genau dem hellen gräulichen Grünton, wie ich ihn mir vorgestellt habe! Als ich dann auf das Schnittmuster Lynn stieß, war ich völlig aus dem Häuschen: Der trifft zu 99% meine Vorstellungen! Jetzt kann der Lieblingspullover in Spe endlich Gestalt annehmen.

grünlynn

Was ich besonders daran liebe?
Die gefütterte Kapuze, die nicht zu groß und nicht zu klein ist.
Der überlappende assymetrische Kragen.
Die Nahttaschen, die ins Vorderteil hineinlaufen.
Die Daumenlöcher im Bündchen.

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Ich mach’s kurz: Dieser Pulli hat es noch nicht in den Schrank geschafft. Ich habe ihn direkt nach der Fertigstellung angezogen, gewaschen, wieder angezogen. Und heute habe ich ihn auch wieder an. Lieblingsstück.
Absolut. Und dazu einfach dieses tolle Gefühl, sich dieses Lieblingsteil selbstgenäht zu haben. Es ist richtig toll, eigene Wünsche und Vorstellungen konkret umsetzen zu können.

Ich bin gespannt, welcher Buchstabe im Februar gezogen wird und ob ich dann wieder so einen Schummelvolltreffer landen kann!

Nachtrag 10.01.: Ach ja, heute startet ja auch die DIYyourcloset-Aktion! Da verlink ich mich natürlich auch gern :)

{genäht} Graues winterliches Sweatkleid

Was für ein Wetter!
Das ist tatsächlich Schnee!
Ausgerechnet an DEM Tag, an dem ich einige Outfit-Fotos machen wollte, schneite es so große dicke und viele Flocken, dass vorerst keine Fotos draußen möglich waren. Schade! Ich wollte so gern winterliche Schneebilder!

Also hab ich mich mit meinem Sweatkleid ins Wohnzimmer verzogen. Passt eigentlich auch ganz gut zum Kleid, es ist mega bequem und somit auch super für’s Sofa geeignet :)

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Schon länger hatte ich vor, ein Kleid aus Sweat zu nähen. Ich habe mich aber einfach nicht getraut, meinen bewährten Schnitt dafür zu nehmen, da der ja auf die Dehnbarkeit von Jersey ausgelegt ist. Wäre ja mehr als ärgerlich, wenn das dann hinten und vorne nicht passen würde.

Nach ein bisschen Nachdenken, Vor-mir-herschieben, Googlen, Nachmessen und nochmal Nachdenken habe ich es dann einfach gewagt. Und wie glücklicherweise schon einige Male kann ich sagen: Experiment tragbar geglückt!

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Obwohl der Sweat nur wenig dehnbar ist, funktioniert der Toni-Schnitt ganz gut. Seitlich der Brust schlägt es ein paar Falten, was mich aber nur optisch stört. Der Tragekomfort ist kein bisschen eingeschränkt. Ich habe das Schnittmuster an der oberen Taillenbündchenmarkierung geteilt und finde die Höhe optimal für mich. Sieht nicht nach Umstandsmode aus, versteckt aber ganz gut den Festtagsspeck nach den genussreichen Feiertagen… ;)

Die kurzen Ärmel habe ich mit schmalen Bündchen aus dem gemusterten Rockstoff verstehen und diese dann noch abgesteppt. Beim ersten Tragen ist das Bündchen nämlich ständig umgeklappt. Jetzt im Nachhinein gefällt es mir mit dieser zusätzlichen Naht sogar noch besser!

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Als Ausschnittvariante habe ich diesmal den V-Ausschnitt gewählt. Das hatte ich bisher erst einmal gewagt, was auch gar nicht so gut gelungen war… diesmal lief es allerdings wie geschmiert und ich bin sehr zufrieden damit, wie ordentlich und schick das geworden ist!

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Den Rocksaum, den man hier auf den Fotos leider nicht sieht, habe ich mit der Zwillingsnadel gesteppt. Cooles Teil, kann ich nur sagen. Das ist super einfach und das Ergebnis kann sich sehen lassen! Die Zwillingsnadel werd ich in Zukunft wohl öfter rausholen! :)

Das Kleid ist am Weihnachtsvorabend erst fertig geworden und in diesem Moment spontan zu meinem Weihnachtskleid ernannt worden. Und es war perfekt für den Heiligen Abend mit der Familie im gemütlichen Wohnzimmer. Schick aussehen und wie im Jogger fühlen, was will man mehr?! :D

Ich verlink mich jetzt noch bei RUMS und wünsche euch einen guten Endspurt für die erste Arbeitswoche in diesem Jahr!