{Türchen Nr. 16} Lebkuchen-Baumschmuck

Wow, habt ihr euch die letzen Tage durch den DIY-Bloggerkalender geklickt? Ziemlich viele coole Sachen, die ich unbedingt noch vor Weihnachten ausprobieren möchte! So z.B. den Kinderriegel-Likör und die Muffinmischung-im-Glas-Idee!

Heute ist mein Beitrag dran 🙂 Ich steh ja nicht so auf die typische rot-grün-goldene Weihnachtsdeko. Mein Wohnzimmer ist wie den Rest des Jahres auch in Weiß-Grau-Gelb gehalten und wird nur durch ein bisschen gold und silber ergänzt. Und seit ein paar Tagen durch ein paar Felsenbirnen-Zweige mit Lebkuchen-Anhängern! 🙂

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Für den Lebkuchenteig brauchst du:

150g Honig
100g brauner Zucker
100g Butter
300g Mehl Typ 1050
2 TL Backpulver
10g Lebkuchengewürz
1 Ei

Außerdem Keksausstecher in unterschiedlichen Größen, ein paar harte Bonbons (z.B. nimm2), ein Zahnstocher und Nadel und Faden.

Und so geht’s:
Zuerst Zucker, Honig und Butter in einen Topf geben und erwärmen, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Während die Masse abkühlt, die trockenen Zutaten miteinander verrühren und dann mit der Zuckermasse und dem Ei zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig nun über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. Dann noch die Bonbons in einen Gefrierbeutel geben und grob mit dem Nudelholz zerkleinern.

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Nun geht’s ans Ausrollen und Ausstechen. Ich habe aus einigen Formen die Mitte nochmals herausgestochen, um diese dann mit den Bonbonsbrocken zu füllen. Diese schmelzen dann im Ofen und ergeben diese schöne Glasfenster-Optik. Dann noch mit einem Zahnstocher ein Loch einstechen, durch das später der Faden gezogen werden kann. Dann können die Lebkuchen bei 180 Grad für etwa 10 Minuten in den Ofen.

Bei den fertigen Lebkuchen direkt mal überprüfen, ob das Loch nochmal nachgestochen werden muss. Solange die Lebkuchen noch warm sind, ist das kein Problem. Dann gut auskühlen lassen.

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Nun nur doch einen Faden durch das Loch ziehen, zusammenkoten und losdekorieren! Wer weder Strauch noch Baum schmücken mag, kann die Lebkuchen auch zu einer Girlande auffädeln. Ich habe dazu viele kleine Sterne ausgestochen und diese mit jeweils zwei Löchern versehen. Die Girlande habe ich direkt rechts neben das Fenster gehängt 🙂

Im Prinzip sind die Lebkuchen natürlich essbar und schmecken auch richtig lecker! Bis Heiligabend bleibt das aber jetzt erstmal alles so hängen 😉

Wie gefällt euch die Idee?

Am 22. öffnet sich mein zweites Türchen, da gibt es dann eine Nähanleitung für ein Last-Minute-Weihnachtsgeschenk. Außerdem habe ich noch zwei schnelle weihnachtliche Dekoideen in petto. Für alle, die genau wie ich erst in den letzten Tagen so richtig in Weihnachtsstimmung gekommen sind! 🙂

{Sewing Steps On Sunday} Osterdekoration mit Zierstichen (+ Freebie!)

Weil ich zur Zeit in ganz schön viel Arbeit stecke, habe ich gar nicht wahrgenommen, dass Ostern ja nur noch wenige Wochen bzw. Tage entfernt ist. Deshalb zeige ich euch heute eine kleine Dekoidee, die sich auch gut zum Verschenken eignet.

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Die Vorlage für den Hasen und das Ei kannst du dir entweder selbst zeichnen, oder meine (handgezeichnete) Vorlage als pdf hier herunterladen: Hase und Ei

Zum Nähen brauchst du weißen Baumwollstoff, verschiedenfarbiges Nähgarn, Füllwatte und eine Nähmaschine mit vielen Zierstichen.

Wenn du dir die Vorlage ausgedruckt und ausgeschnitten hast, kann es auch schon losgehen: Zeichne jede Form zweimal auf den Stoff und schneide sie aus. Die Nahtzugabe ist bereits enthalten. Denk daran, den Hasen einmal spiegelverkehrt aufzuzeichnen, damit die Teile später zusammenpassen.

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Jetzt könnt ihr die einzelnen Teile nach Lust und Laune mit Zierstichen in verschiedenen Farben verzieren. Ich habe zu Gelb- und Rottönen gegriffen und jeweils nur ein Teil benäht. Die Rückseite habe ich weiß gelassen. Auf dem Ei habe ich acht meiner unendlich vielen Zierstiche ausgewählt. Für den Hasen habe ich die Schrift mal ausprobiert. Hier müsst ihr einfach mal schauen, was eure Maschine hergibt und was ihr schon immer mal testen wolltet. Wobei ich mir z.B. auch ein Ei, dass nur mit verschiedenfarbigen Zickzackstichen benäht wurde, auch sehr schick vorstellen kann. Eurer Fantasie sind hier also keine Grenzen gesetzt.

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Wenn die Verzierungen fertig sind, werden jeweils Vorder- und Rückseite einer Figur zusammengesteckt und -genäht. Das funktioniert hier genau wie bei dem Wärmekissen: Die Stoffe rechts auf rechts zusammenstecken (also so, dass das Innen liegt, was man nachher außen haben möchte), etwa Füßchenbreit absteppen und die Wendeöffnung nicht vergessen! Ich habe für dieses Beispiel rotes Garn verwendet, damit ihr bei dem Hasen erkennen könnt, wie ich z.B. dieh Ohren ausgearbeitet habe. Der Hase ist generell etwas kniffelig, weil es viele Ecken und Rundungen gibt. Also schön langsam nähen und immer wenn nötig, das Füßchen anheben und den Stoff drehen.
Dann werden wieder die Nahtzugaben zurückgeschnitten. Bei dem Hasen sollte man zusätzlich an allen innenliegenden Ecken einen kleinen Schnitt bis ganz knapp an die Naht machen. (Aber Achtung: Auf keinen Fall in die Naht schneiden!) Dann lassen sich diese Ecken beim Wenden besser ausformen.

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Und wenden. Ich habe auch diesmal mein Essstäbchen zur Hilfe genommen, denn bis in die Ohren oder Pfoten des Hasen kommt man gar nicht anders hinein. Ein Bleistift oder eine Stricknadel tun’s natürlich auch. Nach dem Wenden hilft es immer, einmal kurz zu bügeln. Das hält die Nahtzugaben der Wendeöffnung an Ort und Stelle.
Jetzt kommt die Füllwatte zum Einsatz. Beide Figuren gut ausstopfen, auch hier leistet mein Essstäbchen wieder gute Dienste, um die Watte in jede kleinste Ecke des Hasen zu bringen. Wie viel Watte ihr benötigt hängt davon ab, wie fest ihr die Figuren ausstopfen wollt. Das müsst ihr einfach ausprobieren.
Dann muss zum Schluss noch die Wendeöffnng geschlossen werden. Wie das geht, kannst du bei der Anleitung für das Wärmekissen nochmal nachlesen, wenn du möchtest 🙂

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Das war’s schon! Fertig! Wenn du die Figuren aufhängen möchtest, bringst du oben noch ein Band dafür an. Ich habe dafür ein etwas dickeres Garn genommen und die Figuren dann mit Masking Tape an die Wand geklebt. Man kann sie natürlich genauso gut auch an den Osterstrauß hängen oder mit ins Osterkörbchen legen 🙂

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachnähen!

Wachstuch-Deko zum 50.

Hallo ihr Lieben,

habt ihr das Wochenende auch so genossen wie ich? Draußen sein, in der Sonne brutzeln, lesen, schwimmen, grillen… ich liebe dieses Wetter 🙂 Daher gab’s auch keinen neuen Post die letzten Tage.

Heute möchte ich zeigen, was ich aus Wachstuch genäht habe. Letzten Herbst habe ich mich bei wachtuchverkauf.de auf die Warteliste für eine „Restekiste“ setzen lassen, einige Monate später kam sie endlich an. Eine schwere Kisten mit vielen großen und kleinen Reststücken. Ich werde wohl nicht alles gebrauchen (hab auch schon etwa ein Drittel an meine Mama verschenkt), aber es sind ganz viele tolle Designs dabei! Für dieses Täschchen habe ich auch schon einen Rest aus dieser Kiste verwendet (das Motiv gehört irgendwie zu Jako-O, kann das sein? Weiß das jemand?)

Auf der Suche nach Wachtuch-Näh-Ideen bin ich wieder mal bei Beate fündig geworden. Die kleinen Hennen sind ein tolles Resteverwertungsprodukt. Ich habe drei verschiedene Reste verwendet.

Aus den gleichen Farben und einem Stück Baumwollschrägband habe ich dann noch eine passende kleine Wimpelkette genäht. Dann noch fix zweimal die „50“ aufgestickt und fertig ist die Pflanzen-Deko zum Fünfzigsten!

Anstatt einer Karte habe ich dann noch ein wiederverwendbares Schild gebastelt. Dazu habe ich aus fester Wellappe (z.B. von einem alten Umzugskarton) ein Herz ausgeschnitten und weiß grundiert. Dann habe ich Strohseide in hellblau in kleine Stücke gerissen und das Herz damit beklebt. Dann habe ich aus Tafelfolie ein kleineres Herz ausgeschnitten und aufgeklebt. Schnell noch  Schaschlikspieße und ein Schleifchen dran und fertig!

Wie gefällt euch die Geschenk-Deko?

Ich wünsche euch allen einen schönen Start in die sonnige Sommerwoche!

„Style up“-DIY: Bunte Bilderwand fürs Wohnzimmer

Die Wand über unserem Sofa sollte schon lange mit ein paar Bildern geschmückt werden. Doch ich kam ewig nicht dazu, die alten Bilderrahmen (schwarz und holzfarben) neu zu bemalen, damit sie farblich auch schon ins Wohnzimmer passen.

Letztes Wochenende nahm ich mir dann ein bisschen Zeit dafür, suchte ein paar Bilder und Postkarten zusammen und gestaltete eine kleine Bilderwand.
Dabei habe ich, wie schon gesagt, nur alte Bilderrahmen neu gestaltet. Mit Sicherheit werden im Laufe der Zeit noch ein paar mehr Bilderrahmen dazu kommen
Wenn du auch deinen alten Rahmen ein neues Gewand verpassen willst, hab ich hier eine kleine Anleitung für dich:

  • Acrylfarbe in den gewünschten Farbtönen
  • Mischpalette
  • alte Bilderrahmen
  • Pinsel
  • Masking Tape/Malerkrepp/oder anderes Klebeband, was sich leicht wieder ablösen lässt
  • So gehts:
    Wenn du unbehandelte Holzrahmen hast, kannst du gleich drauf los pinseln. Sollte noch etwas alte Farbe drauf sein oder waren sie schon beim Kauf lackiert, würde ich die vorher ein bisschen abschleifen. Dann hält die neue Farbe auf jeden Fall besser.

    Wenn die Rahmen eine helle Farbe bekommen sollen, ist es sinnvoll, vorher mit Weiß zu grundieren. Wenn du in zwei oder drei Schichten arbeitest, sieht man sogar schwarzen Rahmen nicht mehr an, dass sie vorher schwarz waren. (Was für ein logischer Satz… :D) Selbst mit meiner günstigen Farbe (Top*oint) hat das ohne Probleme geklappt.
    Dann kannst du beginnen, die Rahmen zu gestalten. Ich habe nur einen Rahmen mit einem Muster versehen und die anderen in verschiedenen Grüntönen einfarbig bemalt. Die Grüntöne habe ich einfach frei Schnauze aus den Farben zusammengemischt, die ihr auf dem Materialbild seht. Auch hier sind manchmal zwei Schichten notwendig, müsst ihr mal schauen.

    Wenn ihr das Dreiecksmuster haben wollt, kommt nun das Klebeband zum Einsatz. Einfach im Zickzackmuster auf den Rahmen kleben und dann die entstandenen Dreiecke nach Belieben ausmalen. Ich habe abwechselnd mit dunkel- und hellgrün gearbeitet. (und natürlich auch mit einem weiß grundierten Rahmen…)

    Natürlich könnt ihr das Masking Tape auch als Dekoelement auf den Rahmen einsetzen. Das habe ich hier jetzt nicht gemacht, es schwebt mir aber schon für die dazukommenden Rahmen vor. 🙂

    So können die fertigen Rahmen dann aussehen:<

    Oben: Hier habe ich mit vielen Schichten in unterschiedlicher Farbe gearbeitet, weil mir der Grünton immer nicht zu 100% gefallen hat. Dadurch ist der Pinselstrich hier sehr deutlich zu erkennen, was mir aber eigentlich sehr gut gefällt.

    Mitte: Das fertige Dreiecksmuster.

    Untern: Dieser Rahmen war schwarz lackiert und ich habe ihn nicht abgeschliffen, weil er so ein Rillenmuster hat. Ich habe zwei Schichten weiße Farbe aufgetragen und trotzdem kommt das schwarz noch ein bisschen durch. Gefällt mir aber, hat ein bisschen was von „shabby style“, oder?

    Ich hoffe, ich konnte euch hiermit eine kleine Anregung geben, wie man alte Bilderrahmen aufwerten kann und damit eine kleine Bildergalerie gestalten kann. Wenn ich noch mehr Ideen habe, wie man Bilderrahmen dekorieren kann, fasse ich die selbstverständlich ein einem weiteren Post zusammen 🙂

    Habt noch ein schönen Restsonntag und genießt sie Sonne!

    Häkel-Zeitvertreib

    Da gestern abend nix gescheites im Fernsehen lief, hab ich mich mit der Sänger-Casting-Show berieseln lassen und ein bisschen die Häkelnadel geschwungen. Ein paar Blümchen und Tierchen  und anderes.

    Fliegenpilz, Fuchs und Reh gefallen mir am besten. Ich glaube, der Fuchs wandert auf eine weitere Wildspitz-Geldbörse, da schwirrt mir gerade so eine schöne Idee durch den Kopf. 🙂

    Beim Igel (der leider überhaupt nicht so schöne Stacheln hat, weil meine Wolle schon so alt war…) hab ich versucht, gleich noch ein Granny Square hinter zu häkeln. Ist gar nicht so schwer. Vielleicht gehe ich bald mal ein Granny-Projekt an, ein Kissen oder so. Ich denke, in den richtigen Farben könnte mir das gut gefallen 🙂
    Die Anleitungen dazu habe ich bei Halitha und bei Beate gefunden, vielen Dank dafür!
    Ich wünsche euch noch einen schönen Restsonntag und einen ausgeschlafenen Start in die neue Woche!