{DIY} 3 sommerliche Geschenkideen mit Bügelperlen

Kennst du noch Bügelperlen? Als Kind hatte ich riesige Eimer voll, in allen erdenklichen Farben. Und sogar welche, die im Dunkeln leuchteten! Viele Nachmittage habe ich geduldig damit zugebracht, die kleinen Perlen in schönen Mustern und Formen auf die Steckplatten zu bringen.

bügelperlen

Als ich dann bei meiner letzten Bastelmaterial-Bestellung sag, dass die Perlen gerade im Angebot sind, musste ich einfach zugreifen. Sechs verschiedene Farben haben es in den Einkaufskorb geschafft, plus zwei große und zwei kleine Steckplatten. Welche drei Geschenkideen mir dazu eingefallen sind? Ich zeige es dir!

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{Näh-Anleitung} Lesekissen mit Bücherfach

Auf Instagram habe ich es kürzlich schon gezeigt: Mein neues Lieblingskissen. Meine Bücher und Zeitschriften, die ich gerade lese, lege ich bisher immer auf der Sofa-Lehne ab. Da zerknittern sie aber schnell, weil sie unbeabsichtigt in die Sofaritze rutschen oder ich mich aus Versehen drauf setze. Ich habe bei pinterest schon öfter diese „Männer-Kissen“ gesehen, die mit drei Fächern für Fernbedienung, Bier und Knabberkram versehen sind. Ich fand die Idee, ein Kissen mit Fächern zu versehen irgendwie gut und hab sie mir zu eigen gemacht. Entstanden ist: Ein Lesekissen!

Lesekissen

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{DIY} Windlichter mit Maskingtape

Juni ist mein Geburtstagsmonat und trotz des unbeständigen Wetters wollte ich gern ein ein bisschen feiern. Draußen. Für die Tischdeko gab es viele Blumen in kleinen Vasen und dazu ein paar Windlichter mit Maskingtape verziert. Die kleinen Wimpel machen nicht viel Arbeit, aber sehen total schön aus!

Windlichter mit Maskingtape
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{Türchen Nr. 16} Lebkuchen-Baumschmuck

Wow, habt ihr euch die letzen Tage durch den DIY-Bloggerkalender geklickt? Ziemlich viele coole Sachen, die ich unbedingt noch vor Weihnachten ausprobieren möchte! So z.B. den Kinderriegel-Likör und die Muffinmischung-im-Glas-Idee!

Heute ist mein Beitrag dran 🙂 Ich steh ja nicht so auf die typische rot-grün-goldene Weihnachtsdeko. Mein Wohnzimmer ist wie den Rest des Jahres auch in Weiß-Grau-Gelb gehalten und wird nur durch ein bisschen gold und silber ergänzt. Und seit ein paar Tagen durch ein paar Felsenbirnen-Zweige mit Lebkuchen-Anhängern! 🙂

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Für den Lebkuchenteig brauchst du:

150g Honig
100g brauner Zucker
100g Butter
300g Mehl Typ 1050
2 TL Backpulver
10g Lebkuchengewürz
1 Ei

Außerdem Keksausstecher in unterschiedlichen Größen, ein paar harte Bonbons (z.B. nimm2), ein Zahnstocher und Nadel und Faden.

Und so geht’s:
Zuerst Zucker, Honig und Butter in einen Topf geben und erwärmen, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Während die Masse abkühlt, die trockenen Zutaten miteinander verrühren und dann mit der Zuckermasse und dem Ei zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig nun über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. Dann noch die Bonbons in einen Gefrierbeutel geben und grob mit dem Nudelholz zerkleinern.

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Nun geht’s ans Ausrollen und Ausstechen. Ich habe aus einigen Formen die Mitte nochmals herausgestochen, um diese dann mit den Bonbonsbrocken zu füllen. Diese schmelzen dann im Ofen und ergeben diese schöne Glasfenster-Optik. Dann noch mit einem Zahnstocher ein Loch einstechen, durch das später der Faden gezogen werden kann. Dann können die Lebkuchen bei 180 Grad für etwa 10 Minuten in den Ofen.

Bei den fertigen Lebkuchen direkt mal überprüfen, ob das Loch nochmal nachgestochen werden muss. Solange die Lebkuchen noch warm sind, ist das kein Problem. Dann gut auskühlen lassen.

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Nun nur doch einen Faden durch das Loch ziehen, zusammenkoten und losdekorieren! Wer weder Strauch noch Baum schmücken mag, kann die Lebkuchen auch zu einer Girlande auffädeln. Ich habe dazu viele kleine Sterne ausgestochen und diese mit jeweils zwei Löchern versehen. Die Girlande habe ich direkt rechts neben das Fenster gehängt 🙂

Im Prinzip sind die Lebkuchen natürlich essbar und schmecken auch richtig lecker! Bis Heiligabend bleibt das aber jetzt erstmal alles so hängen 😉

Wie gefällt euch die Idee?

Am 22. öffnet sich mein zweites Türchen, da gibt es dann eine Nähanleitung für ein Last-Minute-Weihnachtsgeschenk. Außerdem habe ich noch zwei schnelle weihnachtliche Dekoideen in petto. Für alle, die genau wie ich erst in den letzten Tagen so richtig in Weihnachtsstimmung gekommen sind! 🙂

{Sewing Steps On Sunday} Osterdekoration mit Zierstichen (+ Freebie!)

Weil ich zur Zeit in ganz schön viel Arbeit stecke, habe ich gar nicht wahrgenommen, dass Ostern ja nur noch wenige Wochen bzw. Tage entfernt ist. Deshalb zeige ich euch heute eine kleine Dekoidee, die sich auch gut zum Verschenken eignet.

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Die Vorlage für den Hasen und das Ei kannst du dir entweder selbst zeichnen, oder meine (handgezeichnete) Vorlage als pdf hier herunterladen: Hase und Ei

Zum Nähen brauchst du weißen Baumwollstoff, verschiedenfarbiges Nähgarn, Füllwatte und eine Nähmaschine mit vielen Zierstichen.

Wenn du dir die Vorlage ausgedruckt und ausgeschnitten hast, kann es auch schon losgehen: Zeichne jede Form zweimal auf den Stoff und schneide sie aus. Die Nahtzugabe ist bereits enthalten. Denk daran, den Hasen einmal spiegelverkehrt aufzuzeichnen, damit die Teile später zusammenpassen.

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Jetzt könnt ihr die einzelnen Teile nach Lust und Laune mit Zierstichen in verschiedenen Farben verzieren. Ich habe zu Gelb- und Rottönen gegriffen und jeweils nur ein Teil benäht. Die Rückseite habe ich weiß gelassen. Auf dem Ei habe ich acht meiner unendlich vielen Zierstiche ausgewählt. Für den Hasen habe ich die Schrift mal ausprobiert. Hier müsst ihr einfach mal schauen, was eure Maschine hergibt und was ihr schon immer mal testen wolltet. Wobei ich mir z.B. auch ein Ei, dass nur mit verschiedenfarbigen Zickzackstichen benäht wurde, auch sehr schick vorstellen kann. Eurer Fantasie sind hier also keine Grenzen gesetzt.

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Wenn die Verzierungen fertig sind, werden jeweils Vorder- und Rückseite einer Figur zusammengesteckt und -genäht. Das funktioniert hier genau wie bei dem Wärmekissen: Die Stoffe rechts auf rechts zusammenstecken (also so, dass das Innen liegt, was man nachher außen haben möchte), etwa Füßchenbreit absteppen und die Wendeöffnung nicht vergessen! Ich habe für dieses Beispiel rotes Garn verwendet, damit ihr bei dem Hasen erkennen könnt, wie ich z.B. dieh Ohren ausgearbeitet habe. Der Hase ist generell etwas kniffelig, weil es viele Ecken und Rundungen gibt. Also schön langsam nähen und immer wenn nötig, das Füßchen anheben und den Stoff drehen.
Dann werden wieder die Nahtzugaben zurückgeschnitten. Bei dem Hasen sollte man zusätzlich an allen innenliegenden Ecken einen kleinen Schnitt bis ganz knapp an die Naht machen. (Aber Achtung: Auf keinen Fall in die Naht schneiden!) Dann lassen sich diese Ecken beim Wenden besser ausformen.

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Und wenden. Ich habe auch diesmal mein Essstäbchen zur Hilfe genommen, denn bis in die Ohren oder Pfoten des Hasen kommt man gar nicht anders hinein. Ein Bleistift oder eine Stricknadel tun’s natürlich auch. Nach dem Wenden hilft es immer, einmal kurz zu bügeln. Das hält die Nahtzugaben der Wendeöffnung an Ort und Stelle.
Jetzt kommt die Füllwatte zum Einsatz. Beide Figuren gut ausstopfen, auch hier leistet mein Essstäbchen wieder gute Dienste, um die Watte in jede kleinste Ecke des Hasen zu bringen. Wie viel Watte ihr benötigt hängt davon ab, wie fest ihr die Figuren ausstopfen wollt. Das müsst ihr einfach ausprobieren.
Dann muss zum Schluss noch die Wendeöffnng geschlossen werden. Wie das geht, kannst du bei der Anleitung für das Wärmekissen nochmal nachlesen, wenn du möchtest 🙂

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Das war’s schon! Fertig! Wenn du die Figuren aufhängen möchtest, bringst du oben noch ein Band dafür an. Ich habe dafür ein etwas dickeres Garn genommen und die Figuren dann mit Masking Tape an die Wand geklebt. Man kann sie natürlich genauso gut auch an den Osterstrauß hängen oder mit ins Osterkörbchen legen 🙂

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachnähen!