{Rezept} Einfaches Vollkornbrot

Sommerferien.
Da vergisst man manchmal alles um sich herum und genießt einfach nur die Freiheit und Ungebundenheit. Da ziehen dann also auch einfach mal zwei Wochen ins Land, in denen mein Blog (bzw. generell das Internet) einfach keine Rolle gespielt hat.

Doch heute hatte ich mal wieder Lust auf einen Post. Ich hab nämlich gestern ein Brot gebacken. Und das ist so einfach und schnell und lecker, dass ich es euch einfach zeigen muss!

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Es wird zwar mit Hefe gemacht, braucht aber keine extra Zeit zum Gehen. Perfekt für so ungeduldige und vergessliche Menschen wie mich^^ Für Teige, die 12-24 Stunden gehen müssen, hab ich einfach keine Geduld. Oder ich vergesse dann irgendwann, dass ich da noch irgendwo eine Teigschüssel habe… ähm ja. :D Weiterlesen

{Rezept} Vollkorn-Quark-Brötchen

Zu einem perfekten Wochenende gehört für mich auch ein perfektes Frühstück. Vielfältig und ausgiebig. Wenn ich dann mal an einem Sonntagmorgen die Öffnungszeiten des Bäckers verschlafe und trotzdem Lust auf Brötchen habe, kommt dieses schnelle Rezept zum Einsatz:

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Sie gehen super schnell und die benötigten Zutaten habe ich eigentlich immer im Haus. Also wird dann morgens schnell alles zusammengematscht und während die Brötchen im Ofen sind, habe ich genug Zeit erstmal wach zu werden, Kaffee zu kochen und zu duschen…

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Die Zubereitung ist denkbar einfach: Die Zutaten werden einfach in einer Schüssel zusammengeknetet. Ich habe das Rezept mit Weizenvollkornmehl kennengelernt, benutze aber mittlerweile am liebsten Roggenvollkornschrot. Theoretisch sollte es also mit jedem beliebigen Mehl funktionieren. Aus dem Teig kleine Brötchen formen. Der Teig klebt ziemlich, also die Hände gut einmehlen. Dann noch nach Belieben mit Körnern oder Saaten bestreuen (ich habe hier Sesam genommen) und für 30 min bei 180°C (Umluft) in den Ofen schieben.

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Die Menge reicht für etwa 6 Minibrötchen, die ich alle allein auffuttern könnte. Für zwei Personen würd ich die Mengen auf jeden Fall vervielfachen.
Da es keine Hefebrötchen sind, werden sie nicht so locker und luftig, wie man es vom Bäcker kennt. Sie sind eher kompakt und ein bisschen feucht. Am Anfang also gewöhnungsbedürftig, aber ich finde sie sehr lecker!

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Sie haben eine schöne Kruste und schmecken mir am besten noch warm, ganz frisch aus dem Ofen. Heute gab es dazu verschiedene (Frisch-)käsesorten und ein bisschen Obst und Gemüse. Und natürlich Kaffee. Wisst ihr, was ich für mich entdeckt habe? Kaffee mit einem Schluck Vanille-Sojadrink! Sooo lecker! Und das sage ich, die ihren Kaffee eigentlich immer schwarz trinkt. Aber DAS solltet ihr unbedingt mal probieren!

Seid ihr auch solche Frühstücksmenschen?
Was gibt es bei euch an einem perfekten Sonntagmorgen?

Vollkorn-Quark-Brötchen

Hafermilch – selbstgemacht und lecker!

Ich liebe Hafermilch. Sie ist pur total lecker und schmeckt auch im Müsli total gut. Und Hafermilchkakao ist soooo hmmmmm! :D Nur mit Kaffee schmeckt sie mir nicht, aber das macht nichts, denn ich bin eh Schwarztrinker ;) Demnächst möchte ich auch damit backen. In Pfannkuchen kann ich mir das auch sehr gut vorstellen. Das wird bestimmt lecker!
Man kann Hafermilch in jedem Supermarkt kaufen, doch ich finde, selbstgemacht schmeckt sie noch viel besser! Und es ist auf jeden Fall günstiger :)

Man braucht:

  • zarte Haferflocken
  • Wasser
  • Honig oder Zucker
  • Zimt
  • Salz

So geht’s:

Die Haferflocken müssen eine Nacht in Wasser eingeweicht werden. Ich kann euch leider keine genaue Mengenangabe machen, wieviel Haferflocken man für einen Liter Milch braucht. Ich kipp immer einfach frei Schnauze eine großzügige Menge in eine Schüssel. Dieses Mal habe ich etwa 250g Flocken genommen und das war auf jeden Fall zu viel. Auf jeden Fall müssen die Haferflocken in eine Schüssel, dann mit Wasser übergießen bis alles bedeckt ist und dann über Nacht stehen lassen.

Am nächsten Tag dann das Einweichwasser abgießen. Aus den Haferflocken ist nun eine schleimige Masse geworden. Eine Tasse dieser Masse mit drei Tassen frischem Wasser in ein hohes Rührgefäß oder ein Litermaß geben und pürieren. Dann durch ein Sieb abgießen. Wer optisch keine Schwebeteilchen in der Milch haben mag, gießt sie am besten durch ein Tuch ab, damit auch die kleinsten Haferflockenstückchen erwischt werden.
Jetzt muss die Milch nur noch gewürzt werden. Dazu verwende ich Vanillezucker (man kann natürlich auch Honig oder einen Sirup zum Süßen nehmen), Salz und Zimt. Für einen Liter der Milch habe ich zwei Tütchen Vanillezucker, einen gestrichenen TL Zimt und eine Prise Salz genommen. Das schmeckt mir so sehr gut, eventuell müsst ihr es an euren eigenen Geschmack anpassen, falls ihr es gern süßer habt oder z.B. kein Zimt mögt.

Wie man an den sonnigen Bildern sieht, genieße ich meine Tasse Milch gerade auf dem Balkon. <3 Ich hoffe wirklich, dass der Frühling nun endlich wirklich angekommen ist.

Ich wünsche euch noch einen sonnigen Sonntag und einen ausgeschlafenen Start in die Woche! :)

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Lunchbox: Vollkornnudeln

Um mal ein bisschen mehr Vollkorn in mein Leben zu kriegen, habe ich heute ausprobiert Vollkornnudeln zu machen. Technisch ist das Experiment voll gelungen, geschmacklich bin ich mir noch nicht ganz sicher. Ich fand sie etwas fad.Vielleicht gehört noch etwas Salz in den Teig?< Für eine Portion braucht man:
* 100g Vollkornmehl
* 1 TL Öl
* ca. 40g Wasser

Die Zubereitung ist ganz einfach, die Zutaten müssen nur zusammengeknetet werden. Dann ausrollen und in Streifen schneiden.

Das Kochen dauert nur wenige Minuten, also schön dabei bleiben. Ich hatte die Nudeln etwa 6 Minuten drin und fand das schon etwas lange. Es kommt natürlich darauf an, wie dünn ihr sie vorher ausgerollt habt.
Und weil Nudeln pur etwas langweilig sind, hab ich noch eine schnelle Soße dazugemacht.

Dazu hab ich verwendet:
* 1/2 Paket TK-Buttergemüse (ohne das Butterstück)
* 70g Frischkäse
* TK-Kräuter, Pfeffer, Salz

Das Buttergemüse musste verwertet werden. Ich hatte nach dem Einkaufen vergessen, es in die Kühle zu legen *ups*^^ Also schnell in die Pfanne damit und etwas Wasser und Frischkäse dazu. Gut würzen und evtl. noch mit Stärke nachdicken.

Vollkornnudeln< Am besten mit Parmesan servieren! Leider hatte ich keinen da und habe deshalb ein klein wenig Mozzarella drübergeraspelt.Obwohl ich nicht ganz aufgegessen habe, hielt das Sättigungsgefühl sehr lange an. Vollkorn macht also doch was aus :D Insgesamt hat die Portion knapp 600 kcal, was für eine Hauptmahlzeit angebracht ist. Die Nudeln liegen bei ca. 350 kcal. Wem die 600 kcal zuviel sind, der kann eindeutig an der Soße sparen. Gemüsesorten wie Kohl, Spinat, Sellerie und Spargel gehören zu den kalorienärmsten (zwischen 8 und 16 kcal pro 100g). Mais dagegen eher zu den "gehaltvolleren" (74 kcal pro 100g). Und auch der Frischkäse muss ja nicht unbedingt Doppelrahmstufe sein. ;-) Guten Appetit!