{DIY} Schüsselabdeckung nähen

Ich bin ja schon lange ein Fan von Tupperschalen, um Lebensmittel aufzubewahren. Ganz oft bin ich aber zu faul, den Rest geschnittenes Gemüse vom Freundinnen-Brunch in eine verschließbare Dose umzufüllen. Dann wird die Schale eben schnell mit Frischhalte- oder Alufolie abgedeckt und wandert direkt in den Kühlschrank. Geht zwar schnell, produziert aber auf Dauer unnötig viel Müll.

Meine Lösung: Ich habe mir für meine kleinen Müslischalen Abdeckhauben genäht! Die sind immer wieder verwendbar und machen sogar richtig was her! Wenn du dir auch so eine Schüsselabdeckung nähen möchtest, zeige ich dir gern wie es geht!
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Neues Schujahr, neues Glück! (Teil 1)

In Niedersachsen sind die Ferien schon seit über einer Woche wieder vorbei, während sie in Bayern vor kurzem erst angefangen haben. Wann ist also der richtige Zeitpunkt, über den Schulanfang zu bloggen?
Ich mache es heute einfach :)

Im Februar begann meine „neue“ Schulzeit an anderer Stelle im Klassenraum. Für mich ist das der tollste Job der Welt, ich gehe jeden Tag gern hin. Nachdem mir die großen Ferien mit 6 Wochen schon fast zu lang waren, hab ich mich auf das neue Schuljahr nähtechnisch gut vorbereitet und einige schultaugliche Dinge ausprobiert.
Weil ich das alles für mich und mein neues Schuljahr genäht habe, hüpf ich damit gerne mal zu RUMS rüber. Nachmachen ist natürlich auch für Schulkinder möglich ;)

Als erstes möchte ich euch heute meine „Lunchbag“ zeigen. Farbenmix hat vor kurzem ein neues Freebook mit Videotutorial herausgebracht. Mir gefiel die bauchige Form auf Anhieb und ich wusste sofort, dass ich meinen retromäßigen Kirschen-Äpfel-Stoff dafür nehmen will. Farbenmix hat zwar auch für außen Wachstuch benutzt, das fand ich jedoch nicht notwendig.

Von innen hab ich einfarbiges blaues Wachstuch genommen, damit der Beutel auswaschbar ist. Ich benutze ihn hauptsächlich für Obst. Von der Menge her passen eine Banane, ein in Spalten geschnittener Apfel und ein paar Pflaumen locker rein. Das hatte ich nämlich heute mit :)

Der Vorteil gegenüber einer Tupperbox ist für mich, dass die Tüte sehr viel weniger Platz wegnimmt, wenn sie leer ist. Dann kann man sie klein zusammenrollen oder -falten und schön in eine Seitentasche stecken. Außerdem finde ich die Form von Vorteil. Da kann man die Apfelspalten viel besser „reinquetschen“ als in eine rechteckige Dose.
Und viel schöner ist so eine Lunchbag doch auch, oder nicht? ;)

Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden damit und möchte mir jetzt noch eine zweite kleinere Variante für Knabberkram wie Nüsse oder Kekse nähen.

 Was nehmt ihr so an Essen mit zur Arbeit? Nutzt ihr Tupperboxen oder Plastik-/Papiertüten? Oder habt ihr euch (oder euren Kindern) auch schon eine Lunchbag genäht?

Spontanaktion Schwimm-Rucksack

Merkt man irgendwie, dass ich Ferien habe? Wenn ich gerade so sehe, wieviel Posts ich in den letzten zwei Wochen veröffentlicht habe, bin ich schon ziemlich geschockt von meiner Produktivität :D Aber im positiven Sinne, ich freu mich, dass ich die freien Tage wirklich gut ausnutze und viel von dem schaffe, was ich mir vorgenommen habe :)

Ich hatte ja schon erwähnt, dass ich im Moment regelmäßig schwimmen gehe. Leider hatte ich überhaupt keine passende Tasche dafür. Die Sporttasche ist einfach zu groß, ein Jutebeutel wiederrum zu klein. Und außerdem ungeeignet für feuchte Schwimmbadumkleiden.Was macht man in so einem Fall? Ganz klar: Selbernähen :)Ich habe das ziemlich spontan entschieden, so etwa 10 Minuten bevor ich eigentlich los wollte. :D Aber ich stand ja nicht unter Zeitdruck, also hab ich ein bisschen im Wachstuch und bei den Baumwollstoffen gewühlt und einfach angefangen.

Schließlich kam das dabei heraus:

Hihi, ja ich weiß, sehr bunt :D Aber mir gefällt es totaaal gut so :) Ich meine, wo hat man sonst noch die Chance ein bisschen Farbe ins Lebens zu bringen? Bei anderen Selfmades landen zu bunte Teil ja meist in der hintersten Schrankecke, weil man sie einfach nicht kombinieren und somit nicht tragen kann. Aber bei einem Rucksack für die Schwimmsachen geht bunt voll in Ordnung find ich :)
Und irgendwie erinnert sie mich an früher… ich glaube, als ich ganz klein war, hatte meine Mama eine Badetasche in ähnlichen Farben, so richtig schon retro-bunt :D

Im Grunde ist der Rucksack ein großes Utensilo, denn ich habs nach demselben Prinzip genäht. Ich wollte keine komplizierte Form, einen stehenden Boden und viel Stauraum. So hab ich es einfach gewagt und bin sehr zufrieden mit dieser Lösung.
Die beiden Gurte sind nicht verstellbar, aber das macht nix, die Länge passt so. Ich hatte den Stoffstreifen noch liegen, dass sollte mal ein Henkel für eine Umhängetasche werden, die ich dann doch nicht mehr genäht hab. Hat genau gereicht für die beiden Rucksackgurte, also perfekte Wiederverwertung :)

Der Boden der Tasche sowie das Innenleben sind aus Wachstuch. So kann ich die Tasche auch in der Umkleide ohne Sorgen auf den Boden stellen. Und das feuchte klatschnasse Handtuch oder ein evtl auslaufendes Duschgel sind jetzt auch kein Problem mehr. Es weicht nichts durch, alles bleibt im Rucksack ;)

Von außen habe ich noch eine kleine Tasche angenäht. Der Einfacheit halber ebenfalls aus Wachstuch. Da ich zum Schwimmen immer nur Handy, Schlüssel und Eintrittskarte mitnehme, passt alles in diese Außentasche und ich finde es schnell wieder. Und es ist abgeschirmt vom nassen Innenleben.

Geschlossen wird das ganze mit einem Rest von einem Kofferband. Das hatte ich mal in einem Billigladen gekauft und jetzt endlich Verwendung dafür gefunden. Erst wollte ich oben einen Tunnel nähen und eine Kordel einziehen, doch diese Variante gefällt mir besser :)

Sobald ich fertig war, hab ich natürlich sofort die Schwimmsachen eingepackt und bin ins Freibad gefahren. Also gleich der Hardcore-Test :D Und der Rucksack hat sehr gut abgeschnitten. Ein großes und ein kleines Handtuch, Flip-Flops, eine kleine Tasche mit Duschzeug, frische Wäsche und Badeanzug passen locker rein.
Während des Schwimmens hab ich T-shirt, Hose und Schuhe auch noch drin verstaut, war auch kein Problem :)

Hach ja, jetzt muss das Wetter nur noch noch angenehm bleiben, damit sich das Nähen (und die Saisonkarte) sich gelohnt haben, und ich weiterhin viel schwimmen gehen kann :)

Wie gefällt euch mein Spontan-Rucksack? Zu bunt? Zu sackig? Zu kindisch

Könnt ihr irgendeinen Schnitt empfehlen für eine nicht zu große Sporttasche?

Und weil die Tasche ganz allein für mich ist, ab damit zu RUMS! :)

Wachstuch-Utensilos

Mein zweiter Versuch mit meinen Wachstuch-Resten: Utensilos!
Unser Regal im Flur brauchte unbedingt ein bisschen Ordnung. Schon länger wollte ich Utensilos dafür nähen, hab es aber immer aufgeschoben. Dann kam die Wachstuch-Kiste und ich wusste gleich: Die Flur-Utensilos können endlich in Angriff genommen werden!

Das Wachstuch ansich gefällt mir gar nicht sooo gut. Es ist blau-grau marmoriert, so typisch Gartentischdecke. Aber in der Kombi mit den bunten Stoffen find ich es gar nicht schlecht!
Und natürlich passt die Farbe blau super zu unserer Beleuchtung und dem nebenstehenden Aquarium ;)


Das große Körbchen aus dem lustigen Punktestoff beherbergt meinen „Handtascheninhalt“, also Portemonaie, Schlüssel, Handcreme, Lippenpflege, Taschentücher, etc…. Da nehme ich mir dann immer raus, was ich brauche, damit ich nicht immer jeden Schei** mit mir herumtrage.


Das andere Körbchen ist eher flach ausgefallen (war natürlich Absicht *hust*). Ich liebe diesen Äpfelchen-Stoff! In diesem findet man allerlei Papierkram, was man im Flur so rumliegen hat. Kassenzettel, Visitenkarten, Einladungen, Gutscheine…

Ich bin sehr zufrieden mit dieser Lösung. Durch das Wachstuch brauchen die Utensilos nicht etxra verstärkt werden und sind trotzdem sehr stabil. Und einfach zu nähen sind sie auch. Man muss nur darauf achten, dass man eine große Stichweite einstellt, damit das Wachstuch nicht zu sehr durchlöchert wird und einreißt.
Dann ist auch das Wenden kein Problem. :)

Wie gefallen sie euch? Ich denke, ich werde auch noch ein oder zwei Utensilos für die Küche nähen. Vielleicht mache ich dann ein kleines Tutorial, wenn ich dran denke, während des Nähens zu fotographieren ;)

Liebe Grüße und noch einen schönen Abend!

Wachstuch-Deko zum 50.

Hallo ihr Lieben,

habt ihr das Wochenende auch so genossen wie ich? Draußen sein, in der Sonne brutzeln, lesen, schwimmen, grillen… ich liebe dieses Wetter :) Daher gab’s auch keinen neuen Post die letzten Tage.

Heute möchte ich zeigen, was ich aus Wachstuch genäht habe. Letzten Herbst habe ich mich bei wachtuchverkauf.de auf die Warteliste für eine „Restekiste“ setzen lassen, einige Monate später kam sie endlich an. Eine schwere Kisten mit vielen großen und kleinen Reststücken. Ich werde wohl nicht alles gebrauchen (hab auch schon etwa ein Drittel an meine Mama verschenkt), aber es sind ganz viele tolle Designs dabei! Für dieses Täschchen habe ich auch schon einen Rest aus dieser Kiste verwendet (das Motiv gehört irgendwie zu Jako-O, kann das sein? Weiß das jemand?)

Auf der Suche nach Wachtuch-Näh-Ideen bin ich wieder mal bei Beate fündig geworden. Die kleinen Hennen sind ein tolles Resteverwertungsprodukt. Ich habe drei verschiedene Reste verwendet.

Aus den gleichen Farben und einem Stück Baumwollschrägband habe ich dann noch eine passende kleine Wimpelkette genäht. Dann noch fix zweimal die „50“ aufgestickt und fertig ist die Pflanzen-Deko zum Fünfzigsten!

Anstatt einer Karte habe ich dann noch ein wiederverwendbares Schild gebastelt. Dazu habe ich aus fester Wellappe (z.B. von einem alten Umzugskarton) ein Herz ausgeschnitten und weiß grundiert. Dann habe ich Strohseide in hellblau in kleine Stücke gerissen und das Herz damit beklebt. Dann habe ich aus Tafelfolie ein kleineres Herz ausgeschnitten und aufgeklebt. Schnell noch  Schaschlikspieße und ein Schleifchen dran und fertig!

Wie gefällt euch die Geschenk-Deko?

Ich wünsche euch allen einen schönen Start in die sonnige Sommerwoche!