{Näh-Anleitung} Lesekissen mit Bücherfach

Auf Instagram habe ich es kürzlich schon gezeigt: Mein neues Lieblingskissen. Meine Bücher und Zeitschriften, die ich gerade lese, lege ich bisher immer auf der Sofa-Lehne ab. Da zerknittern sie aber schnell, weil sie unbeabsichtigt in die Sofaritze rutschen oder ich mich aus Versehen drauf setze. Ich habe bei pinterest schon öfter diese „Männer-Kissen“ gesehen, die mit drei Fächern für Fernbedienung, Bier und Knabberkram versehen sind. Ich fand die Idee, ein Kissen mit Fächern zu versehen irgendwie gut und hab sie mir zu eigen gemacht. Entstanden ist: Ein Lesekissen!

Lesekissen

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{genäht} Neue Handtasche nach eigenem Schnitt

Ich gebe zu: An das Nähen im neuen Nähzimmer habe ich mich noch nicht so richtig gewöhnt. Ich finde meinen Kram nicht immer auf Anhieb, stoße mich am unerwarteten Regal und das Bügelbrett hat noch keinen guten festen Platz gefunden. Aber trotzdem juckte es mich tierisch in den Fingern, endlich mal wieder ausgiebig an der Nähmaschine zu arbeiten. Den Start machte also eine neue Handtasche. Eine kleine Handtasche. Und wie so oft in letzter Zeit, fand ich keinen passenden Schnitt für mein Anliegen. Zu verspielt, zu klein, zu groß, falsche Form, fehlender Reißverschluss… ihr kennt das 😀

Handtasche nach eigenem Schnitt

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{Nähen} Kleine Geschenke nähen – Drei Nähanleitungen

Für mich selbst nähe ich am allerliebsten. Dicht gefolgt von Platz 2: Einige liebe Menschen in meiner Familie und meinem Freundeskreis. Und manchmal braucht man auch für den erweiterten Bekanntenkreis ein kleines Mitbringsel, um den Geldschein ein wenig attraktiv zu verpacken. Blumen und Pralinen waren da gestern. Ich schenke lieber etwas genähtes 🙂
In den Untiefen meines Blogs finden sich drei Nähanleitungen, die ich heute gern als kleine Mitbringsel-Idee wieder hervorgeholt und ein wenig aufgehübscht und überarbeitet habe. Mit Klick auf den Titel kommst du dann zur ausführlichen Nähanleitung.

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{genäht} Kleine Handwärmer – #DIYmas

So langsam rücken die Feiertage näher. Höchste Zeit also, noch meine restlichen Geschenkideen zu zeigen. Alles Last Minute noch machbar ohne großen Aufwand.
Heute gibt es wieder eine kleine und wirklich schnelle Näh-Idee. Kleine Handwärmer, gefüllt mit Getreide. Kurz angewärmt in der Mikrowelle oder auf der Heizung sorgen sie auf dem Weg zur Arbeit der Jackentasche für warme Finger.

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{genäht} Handyladestation – mit Nähanleitung! – #DIYmas

Ganz oft finde ich in den weiten des Internets ganz süße Geschenkideen, die mir super gut gefallen. Problem häufig: Es ist zwar süß, aber wäre beim Beschenkten ein absoluter Staubfänger. Deshalb bin ich immer auf der Suche nach Nützlichem oder Gebrauchsgegenständen, mit denen der Beschenkte wirklich etwas anfangen kann.
Kennst du das Problem, dass du in Reichweite einer Steckdose keine Ablagemöglichkeit für das ladende Handy hast? Jetzt nicht mehr: Einfach die Handyladestation mit dem Stecker des Ladekabels an der Steckdose befestigen und Handy hineinstecken. 🙂

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Meine Variante ist zwar sehr mädchenhaft geworden, aber mit der richtigen Stoffwahl wäre dies auch für Männer ein nützliches Geschenk.

Du brauchst:

drei Stücke Stoff mit den Maßen 10×20 cm
(bei sehr dünnen Stoffen Vlieseline zur Verstärkung aufbügeln)
einen Gardinenring (mm Durchmesser) mit Steckverbindung
ggf. Bänder/Bügelbilder/o.ä. zum Verzieren
Schere
Garn
Nähmaschine
Bügeleisen

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So geht’s:

Das Stoffstück, dass die Tasche bilden soll, wird der Länge nach gefaltet. Wenn du dort Verzierungen aufnähen oder ein Bügelbild aufbügeln willst, ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Ich habe mich für ein Label und ein Stück Webband entschieden. Die geschlossene Kante liegt dabei oben.

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Lege die Tasche auf ein weiteres Stück Stoff. Dabei müssen die Vorderseite der Tasche und die Vorderseite des Stoffes zu sehen sein. Das letzte Stoffstück, das die Rückseite bilden wird, wird mit der linken Seite nach oben auf das Stoffsandwich gelegt. Gut feststecken, sodass die Tasche zwischen den beiden Stofflagen nicht verrutscht.

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Das Stoffsandwich rund herum zusammennähen (mit 1cm Abstad zum Rand) und in der oberen Hälfte eine Wendeöffnung lassen. Dann die Nahtzugabe etwas zurückschneiden, optimalerweise mit einer Zickzackschere. Die Ecken schräg abschneiden, dabei so nah die möglich an der Naht (aber nicht IN die Naht!) entlang schneiden. So lassen sich diese nach dem Wenden besser ausformen. An der Wendeöffnung die Nahtzugabe lieber stehen lassen, das erleichtert das Schließen später.

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Jetzt darf die Tasche gewendet werden. Mit einem stumpfen Bleistift oder einem Essstäbchen kommt man gut in die Ecken, um diese schön herauszuholen. Die Nahtzugaben an der Wendeöffnung nach innen klappen und dann die Tasche gut bügeln.

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Den oberen Bereich (nur den oberen, nicht die Tasche) ganz knapp an der Kante nochmal absteppen. Das sorgt nochmal für Stabilität und schließt gleichzeitig die Wendeöffnung. Die Naht am Anfang und am Ende gut vernähen und alle Fäden abschneiden.

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Jetzt den Gardinenring möglichst mittig platziern und den inneren Kreis nachzeichnen. Diesen Kreis dann ausschneiden, den Gardinenring auflegen und zusammenstecken.

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Fertig!
Das Handy kann während des Ladevorganges platzsparend in die Tasche gesteckt werden. Sollte die Steckdose nicht anderweitig gebraucht werden, kann der Stecker samt Tasche bis zum Nächsten Aufladen einfach in der Steckdose stecken bleiben.

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Da ich mein Handy zu Hause meist am Bett an einer Verteilerdose auflade, habe ich dieses Täschchen in meine Handtasche gesteckt. So habe ich es immer griffbereit, wenn ich unterwegs ein bisschen Strom schnorren muss. Meist sind es nämlich die Steckdosen direkt neben der Tür unter dem Lichtschalter, die für mich frei sind. Da gibt es natürlich selten eine Ablagemöglichkeit und das Handy hing bisher am Kabel bis zum Boden…

Ich bin gespannt, ob es sich für mich wirklich so gut bewährt, wie ich es mir vorstelle. Und ich gehe jetzt gleich mal zwei Männervarianten nähen, die dann Teil eines Weihnachtsgeschenks werden! 🙂